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Die Eisbären können nach dem Kraftakt in Hannover jubeln © getty

Der Meister lässt sich von der Personalnot nicht stoppen. Gegen Hannover braucht es aber einen Kraftakt.

München - Meister Eisbären Berlin bleibt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auch mit dem letzten Aufgebot auf der Siegerstraße.

Die Mannschaft von Trainer Don Jackson, die ohne sechs Stammspieler auskommen musste, siegte in einem Nachholspiel bei den Hannover Scorpions 4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und vergrößerte mit nun 103 Punkten den Vorsprung zu Verfolger Düsseldorfer EG auf 21 Zähler.

Hannover rutschte durch die Niederlage auf den sechsten Platz ab. Denn die Frankfurt Lions machten durch einen 5:3 (3:1, 0:1, 2:1)-Sieg bei den Straubing Tigers einen Sprung vom siebten auf den vierten Platz.

Berlin ohne sechs Stammkräfte

Die Berliner mussten in Hannover ohne die verletzten Frank Hördler, Steve Walker und Alex Weiß sowie die Olympia-Teilnehmer Sven Felski, Andre Rankel und Travis James Mulock auskommen.

Das machte sich zunächst nicht bemerkbar. Denis Pederson (25.), Jens Baxmann (33.) und Jeff Friesen (44.) schossen bei einem Gegentor von David Wolf (18.) eine 2:0- und 3:1-Führung heraus.

Doch Adam Mitchell (45.) und Thomas Dolak (52.) retteten die Niedersachsen noch in die Verlängerung. Dort fiel kein Treffer mehr, im Penaltyschießen gelang Pederson aber schließlich doch der Siegtreffer für die Eisbären.

Straubing enttäuscht

Damit erlebte Kevin Nastiuk, der Ende Januar von den Corpus Christi Icerays an die Spree gekommen war, ein gelungenes Debüt im Eisbären-Tor.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

In Straubing machten Jeff Ulmer (12.), Nicholas Angell (17.), zweimal Christoph Gawlik (20. und 51.) und Aleksander Polaczek (54.) den Lions-Sieg perfekt.

Die Straubinger Tore durch zweimal Eric Meloche (14. und 44.) sowie Calvin Elfring (35.) waren zu wenig.

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