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Kevin Nastiuk wehrte im Penaltyschießen den Schuss von Tino Boos ab © imago

Der Meister setzt sich erstmals in der O2-World gegen Hannover durch. Die Scorpions verpasst den Sprung auf Rang sechs.

Berlin - Meister Eisbären Berlin zieht auch nach dem 53. Spieltag weiter einsam seine Kreise an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga.

Die Mannschaft von Trainer Don Jackson siegte gegen die Hannover Scorpions mit 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und liegt mit 108 Punkten nun 19 Zähler vor dem zweitplatzierten EHC Wolfsburg.

Hannover bleibt mit 78 Punkten Siebter, einen Platz hinter dem ERC Ingolstadt, der als Sechster den letzten Platz für die direkte Playoff-Qualifikation innehält (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Mitchell schießt Hannover in die Verlängerung

Im Penaltyschießen machte Denis Pederson den Berliner Sieg perfekt. In der regulären Spielzeit hatte Adam Mitchell durch seinen Ausgleichstreffer in der 54. Minute die Scorpions noch in die Verlängerung gerettet.

Zuvor hatten T.J. Mulock (22.) und Richie Regehr (36.) für die Eisbären getroffen, Hannover war durch Thomas Dolak früh in Führung gegangen (2.) (Stenogramme: 53. Spieltag).

Felski bricht Schläger

Für die Berliner war es ein Novum. Erstmals entschieden die Eisbären in der neuen Heimstätte am Ostbahnhof eine Partie gegen Hannover zu ihren Gunsten.

"Es war nicht einfach diese Mauer zu knacken", sagte Sven Felski, der Pech hatte als ihm beim Schuss eines Alleingangs der Schläger brach. "Das ist Pech. Wenn er nicht bricht, ist das wohl ein Tor. Aber wichtig ist, dass wir zwei Punkte geholt haben."

Zach tauscht Keeper im Shootout

Für Hannover, die zum 25. Mal in Folge auswärts einen Punkt holten, war es die 17. Niederlage im Penaltyschießen, bei nur 4 Siegen.

Deshalb wechselte Trainer Hans Zach auch den Keeper, brachte für Travis Scott Levente Szuper. "Das letzte Mal haben wir mit Travis das Penaltyschießen verloren. Deshalb hat der Trainer etwas Neues probiert", sagte Verteidiger Sascha Goc.

Nastiuk hält überragend

Doch auch das half den Gästen nicht. Erst scheiterte Thomas Dolak an Eisbären-Keeper Kevin Nastiuk, während Felski ins obere linke Eck traf.

Ben Cottreau glich zwischenzeitlich aus, aber Pederson brachte mit seinem Treffer durch die Schoner Szupers erneut in Front. Boos scheiterte anschließend am überragenden Nastiuk.

"Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Ich hoffe nur, dass irgendwann der Knoten platzt", sagte Goc.

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