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Die Eisbären Berlin feierten seit 2005 vier Meisterschaften © getty

Am 55. Spieltag gewinnt der Spitzenreiter aus Berlin in Iserlohn nach Verlängerung. Die Verfolger patzen dagegen im Kollektiv.

München - Der alles überragende Meister Eisbären Berlin ist in die Erfolgsspur zurückgekehrt, die Verfolger haben dagegen im Kollektiv gepatzt.

Zwei Tage nach der Niederlage bei Vizemeister Düsseldorf kamen die Eisbären bei den Iserlohn Roosters zu einem 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0)-Sieg nach Verlängerung.

Damit bauten die Berliner ihren Vorsprung auf gar 22 Punkte zu Verfolger EHC Wolfsburg (89 Zähler) aus, der bei den Hamburg Freezers 1:3 (0:1, 0: 1, 1:1) verlor. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Verfolger Düsseldorfer EG (87) konnte aus der Wolfsburger Niederlage jedoch kein Kapital schlagen und rutschte nach der 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)-Niederlage bei den Adler Mannheim sogar auf den vierten Platz ab.

Frankfurt schiebt sich auf Platz drei

Dritter sind jetzt die Frankfurt Lions (89). Sie zogen dank des 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) gegen die Krefeld Pinguine an der DEG vorbei.

Die finanziell angeschlagenen Kölner Haie haben indes trotz einer unnötigen Niederlage den Sprung auf den so wichtigen zehnten Platz geschafft.

Die Rheinländer, die mit 1,5 Millionen Euro in der Kreide stehen, verloren zwar gegen den ERC Ingolstadt 3:4 (1:0, 2: 2, 0:1, 0:1) nach Verlängerung, zogen aber durch den Punktgewinn mit nun 70 Zählern noch an Krefeld (69) vorbei.

Den neunten Platz verteidigten die Augsburger Panther (72), die gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) die Oberhand behielten.

Eisbären gewinnen nach Overtime

Die Hannover Scorpions (84) festigten durch ein 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) gegen die Kassel Huskies ihren Playoff-Platz.

Nach der 2:3-Niederlage in Düsseldorf gerieten die Eisbären auch in Iserlohn durch einen Gegentreffer von Daniel Sparre (20.) ins Hintertreffen, doch Alexander Weiß (31.) brachte den Meister zurück ins Spiel. (Stenogramme: 55. Spieltag)

In der Overtime entschied dann Richie Regehr nach 67 Sekunden die Partie zugunsten der Berliner.

Mannheim träumt von Playoffs

In Mannheim machten Nathan Robinson (12.), Ronny Arendt (13.), Francois Methot (53.) und Marcus Kink (56.) den Sieg der Adler perfekt, die durch ihren achten Sieg in Folge den achten Tabellenplatz festigten und allmählich sogar von der direkten Playoff-Teilnahme träumen dürfen.

Für die DEG hatte lediglich Daniel Kreutzer (18.) getroffen.

Für die weiterhin stark ersatzgeschwächten Frankfurter trafen Thomas Oppenheimer (23.) und Jamie Wright (43.) zum 25. Saisonsieg, den zwischenzeitlichen Krefelder Ausgleichstreffer erzielte Herberts Vasiljevs (28.)

Köln verliert trotz Führung

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Zuschauer in Köln. Hatten die Kölner nach Treffer von Marcel Müller (3.) und zweimal Ivan Ciernik (23. und 35.) bei einem Gegentreffer von Dominik Walsh (21.) bereits klar auf der Siegerstraße gelegen, retteten Thomas Greilinger (38.) und Michael Waginger (44.) die Bayern noch in die Verlängerung.

Dort kam es für Köln noch schlimmer, Thomas Greilinger erzielte den Siegtreffer für den ERC (62.)

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