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Derek Damon und die Kassel Huskies bangen um die Lizenz für die nächste Saison © imago

Kassel beantragen die Insolvenz, zieht aber keinen externen Berater hinzu. Um das Verfahren abzuwenden, bleibt nur wenig Zeit.

Kassel - Die Kassel Huskies aus der DEL haben wie angekündigt ein "Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung" eingeleitet.

Nach Angaben der "Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung" sei ein entsprechender Antrag am Donnerstag beim Amtsgericht Kassel eingegangen. (Alle Eishockey-News)

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Franz-Ludwig Danko bestellt, der prüfen soll, ob bei den Huskies genügend Kapital vorhanden ist, um ein solches Insolvenzverfahren eröffnen zu können.

Ziel des "Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung", bei dem kein externer Verwalter hinzugezogen wird, ist es, den Klub bis Ende Mai zu sanieren, um so die Eröffnung eines "eigentlichen" Insolvenzverfahrens zu vermeiden.

"Einzige Chance"

Nur in diesem Fall könnten der Verein auf eine Lizenz für die kommende Saison hoffen.

"Das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung ist die einzige Chance, die Huskies langfristig zu retten", hatte der neue Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle am Dienstag gesagt.

Nach Angaben Westhelles belaufen sich die Schulden des Tabellenletzten inklusive eines Defizits von 700.000 Euro aus der laufenden Saison auf insgesamt 2,8 Millionen Euro. 216718 (DIASHOW: Die Meistertipps der Trainer)

Hoffnung auf positives Verfahren

Wenn das Verfahren positiv verlaufen würde, wäre das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung in vier Wochen beendet.

Am Montagabend hatte der neue Besitzer Dennis Rossing den Verein vom bisherigen Gesellschafter Rainer Lippe übernommen.

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