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Christoph Gawlik erzielte gegen Ingolstadt einen Doppelpack © getty

Berlin gibt sich gegen Augsburg keine Blöße. In Wolfsburg kommt es zu einem Kuriosum. Die Lions setzen sich gegen den ERC durch.

München - Meister Eisbären Berlin ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und mit einem Sieg in die Playoffs der gestartet.

Im ersten Viertelfinal-Spiel setzte sich das überragende Team der Hauptrunde mit 2:1 (2:1, 0:0, 0:0) gegen die Augsburger Panther durch. (DATENCENTER: Viertelfinale)

Im Modus "Best-of-Five" fehlen dem Serienmeister der vergangenen Jahre nun noch zwei Siege um zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale einzuziehen.

Einen Krimi erlebten die Fans in Hannover.

Drei Mal Verlängerung

Durch ein Tor von Tino Boos in der dritten Verlängerung nach insgesamt 108 Minuten und 9 Sekunden Spielzeit siegten die Scorpions mit 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 0:0, 0:0, 1:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers.

4596 Fans sahen ein enges Spiel zwischen dem Vierten und dem Fünften der Vorrunde.

Adrian Gygiel (19.) gelang zunächst der Führungstreffer für die Ice Tigers, dann drehten Ben Cottreau (41.) und David Wolf (49.) das Spiel, ehe Greg Leeb (53.) die Verlängerung erzwang.

Zudem schlugen die Frankfurt Lions den ERC Ingolstadt 3:0 (0:0, 2:0, 1:0).

Kuriosum in Wolfsburg

Unterdessen ließ sich der EHC Wolfsburg nach einem furiosen ersten Drittel und einer 3:0-Führung auch von einer längeren Zwangspause nicht aus der Ruhe bringen.

Wolfsburg setzte sich mit 4:2 (3:0, 1:1, 0:1) gegen den Vorjahres-Finalisten Düsseldorfer EG durch. 216718 (DIASHOW: Die Meistertipps der Trainer)

Nach der Präsentation des mit Spikes ausgerüsteten VW-Touaregs durch Rallye-Fahrer Timo Gottschalk konnte der zweite Durchgang nach den nötigen Arbeiten am ramponierten Eis erst nach einer 100-minütigen Unterbrechung angepfiffen werden.

Die Wolfsburger gingen bereits vor der "Eis-Panne" durch Norm Milley (6.), Sebastian Furchner (7.) und Jan-Axel Alavaara (16.) deutlich in Führung.

Bei einem weiteren Treffer durch John Laliberte (21.) waren Daniel Kreutzer (23.) und Rob Collins (44.) für den achtmaligen deutsche Meister erfolgreich.

Rekord-Eisbären mit Mühe

Vor 14.000 Zuschauern trafen Richie Regehr (5.) und Andrew Roach (10.) für die Gastgeber, die mit 123 Punkten in der Hauptrunde einen Rekord in der 16-jährigen DEL-Geschichte aufgestellt hatten.(Alle Eishockey-News)

Darin Olver verkürzte für die Gäste aus Bayern nur noch (15.).

Die Tore für die Lions schossen Jeff Ulmer (12.) und Christoph Gawlik (17./60.), der vor 6300 Zuschauern mit einem Doppelpack glänzte.

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