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Die Augsburger Panther spielen seit der Gründung (1994) in der DEL © imago

Der Titelfavorit muss sich bei den Panthern überraschend geschlagen geben. Einem Traditionsklub droht ein frühes Ausscheiden.

München - Meister Eisbären Berlin hat auf dem Weg zur dritten Halbfinal-Teilnahme in Folge einen Rückschlag hinnehmen müssen, Vizemeister Düsseldorfer EG steht bereits nach dem zweiten Spiel vor dem Aus.

Die Eisbären, die sich in den letzten sechs Jahren fünfmal die DEL-Krone aufsetzten, mussten sich nach dem mühevollen Auftaktsieg im zweiten Viertelfinalspiel bei den Augsburg Panthern mit 1:2 (0: 0, 0:1, 1:1) geschlagen geben. 216718 (DIASHOW: Die Meistertipps der Trainer)

Düsseldorf setzte seinen Abwärtstrend durch das 3:6 (1:1, 0:2, 2:3) gegen den EHC Wolfsburg fort.

Im Modus "Best of Five" liegt der Vorjahres-Finalist, der zum Ende der Hauptrunde schon vom zweiten auf den sechsten Platz abgerutscht war, vor dem dritten Spiel am Samstag in Wolfsburg bereits mit 0:2 Niederlagen zurück. (DATENCENTER: Viertelfinale)

Scorpions vor dem Halbfinal-Einzug

Vor dem Einzug ins Halbfinale stehen auch die Hannover Scorpions.

Das Team des ehemaligen Bundestrainers Hans Zach setzte sich bei den Nürnberg Ice Tigers mit 4:3 (2:2, 0:1, 2:0) durch und braucht wie Wolfsburg nur noch einen weiteren Sieg. Völlig offen ist dagegen wieder das Duell zwischen dem ERC Ingolstadt und den Frankfurt Lions.

Ingolstadt setzte sich mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) durch und machte somit die Auftaktniederlage wett.

Junker und Collins schießen Führung heraus

In Augsburg ließen Steve Junker (26.) und Chris Collins (54.) den Traum der Gäste aus der Hauptstadt, die mit 123 Punkten in der Hauptrunde einen Rekord in der 16-jährigen DEL-Geschichte aufgestellt hatten, platzen, einen glatten Durchmarsch in die Runde der besten Vier hinzulegen.

Der Anschlusstreffer von Denis Pederson kam zu spät (60.).

DEG gleich zu Beginn im Hintertreffen

Für Geheimfavorit Wolfsburg waren John Laliberte (3./59.), Jason Ulmer (33.), Ken Magowan (37./60.) und Jan Axel Alavaara (55. ) erfolgreich, während die Hausherren durch Adam Courchaine (19.), Craig MacDonald (42.) und Daniel Kreutzer (52.) nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich kamen.

Goc mit dem Siegtreffer

In einer abwechslungsreichen Partie in Nürnberg trugen sich Tyler Mosienko (3.), Eric Chouinard (19.) und Petr Fical (29.) für die Ice Tigers in die Torschützenliste ein.

Matt Dzieduszycki (7.), Sachar Blank (13.), Klaus Kathan (41.) und schließlich Sascha Goc (52.) sorgten für die Treffer der Niedersachsen.

Den Sieg für Ingolstadt, die in den Vor-Play-offs die Kölner Haie ausgeschaltet hatten, schossen Bob Wren (17.) und Tyler Bouck (39.) heraus.

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