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Mike Green (l.) spielt seit 2008 für die Grizzly Adams Wolfsburg © getty

Düsseldorf verliert in Wolfsburg und ist draußen. Eine Heimblamage setzt es für Berlin gegen die Augsburger Panther.

München - Aus für Vizemeister Düsseldorfer EG, Heimblamage für Titelverteidiger Eisbären Berlin.

Für die beiden besten Teams der vergangenen Saison endeten die dritten Spiele im Playoff-Viertelfinale mit einem Debakel.

Während die DEG nach dem 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) beim Pokalsieger EHC Wolfsburg die Serie mit 0:3 verlor und sang- und klanglos ausschied, setzte es für den Meister aus Berlin eine überraschende 3:5 (0:0, 0:4, 3:1)-Pleite gegen die Augsburger Panther.

(DATENCENTER: Die Viertelfinale)

Eisbären stehen vor dem Aus

Nach der zweiten Niederlage in Folge stehen die Eisbären, die mit 123 Punkten einen Hauptrundenrekord aufgestellt hatten, damit kurz vor dem Aus.

216718 (DIASHOW: Die Meistertipps der Trainer)

Am Ostermontag müssen die Berliner in Augsburg gewinnen, allerdings gingen die drei bisherigen Auswärtsspiele der Saison im Curt-Frenzel-Stadion verloren.

Die Hannover Scorpions verpassten gegen die Nürnberg Ice Tigers unterdessen den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale.

Vor eigenem Publikum unterlagen sie den Gästen 2:5 (2:3, 0:0, 0:2), führen in der Serie aber noch mit 2:1.

DEG ausgeschieden

In Frankfurt verschaffte sich der ERC Ingolstadt eine gute Ausgangsposition fürs Weiterkommen.

Bei den sichtlich erschöpften Lions siegten die Gäste 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) und führen in der Serie jetzt mit 2:1.

In Wolfsburg waren die Düsseldorfer über weite Strecken mehr als ebenbürtig, münzten ihre Chancen aber nicht in Tore um.

Ken Magowan (16.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, ehe Craig MacDonald im zweiten Drittel den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte (23.).

Wolfsburg erstmals im Halbfinale

Sebastian Furchner (31.) und Norm Milley (47.) sorgten für die Entscheidung und schossen Wolfsburg erstmals in der DEL-Geschichte ins Playoff-Halbfinale.

Die ersten beiden Begegnungen hatte Wolfsburg 4:2 und 6:3 gewonnen.

Titelverteidiger Berlin wurde ein katastrophales Mitteldrittel zum Verhängnis.

Jeff Likens (27.), Chris Collins (31.) und ein Doppelschlag von Brett Engelhardt (36., 40.) sorgten für die Vorentscheidung.

Umkämpfte Begegnung in Hannover

Jens Baxmann (49.) und Denis Pederson (50.) brachten die Eisbären zwar noch einmal heran, doch dann traf T.J. Kemp (53.) für die Gäste.

Das 3:5 durch Florian Busch kam zu spät (60.).

In einer umkämpften Begegnung in Hannover trafen Björn Barta (4.), Brad Leeb (11.), Petr Fical (16. und 53.) und Eric Chouinard (45.) für Nürnberg.

Sachar Blank (10.) und Tino Boos (15.) hatten in einem abwechslungsreichen ersten Drittel zweimal den Ausgleich für die Gastgeber erzielt.

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