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Am Boden und geschlagen: Die Adler Fred Brathwaite (l.) und Pascal Trepanier © getty

Mannheim unterliegt überraschend in Duisburg, Wolfsburg verliert in Ingolstadt. Tief in der Krise steckt weiterhin Köln.

München - Nach dem Patzer von Spitzenreiter Krefeld Pinguine hat auch die Konkurrenz in der Deutschen Eishockey Liga Punkte gelassen.

DEL-Rekordmeister Adler Mannheim kassierte eine 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung bei den Füchsen Duisburg, und auch der bisherige Dritte EHC Wolfsburg musste mit dem 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) beim ERC Ingolstadt eine Pleite einstecken.

Damit haben die Krefelder, die am Donnerstag gegen die Hannover Scorpions 1:3 verloren, weiter einen Vier-Punkte-Vorsprung auf die Konkurrenz. Dabei führt der spielfreie Meister Eisbären Berlin auf dem zweiten Platz ein Quartett mit je 20 Zählern an.

Mannheim ist Dritter, gefolgt von den DEG Metro Stars, die gegen die Hamburg Freezers 3:2 (1:0, 0:2, 2:0) gewannen und den Augsburger Panthern, die gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 2:1 (1:0, 0:1, 1:0) die Oberhand behielten. Wolfsburg (19) ist der Verlierer des Spieltages und belegt nur noch den sechsten Platz.

Vizemeister Köln bleibt Schlusslicht

Weiter tief in der Krise befindet sich Vizemeister Kölner Haie. Die Rheinländer unterlagen bei den Straubing Tigers 3:4 (2:2, 1:0, 0:2) und bleiben mit nur sieben Punkten DEL-Schlusslicht.

Außerdem besiegten die Frankfurt Lions im Hessen-Derby die Kassel Huskies 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

In Duisburg sorgte Justin Cox (65.) im Penaltyschießen für die dritte Mannheimer Saison-Niederlage. Zuvor hatte Rene Corbet (21.) die erstmalige Füchse-Führung durch Jan Alinc (21.) ausgeglichen.

DEG dreht Rückstand

Vor 5477 Zuschauern in Düsseldorf machte die DEG durch zwei Treffer von Rob Collins (43.) und Adam Courchaine (57.) im Schlussdrittel den Sieg noch perfekt.

Zuvor hatten die Freezers durch Peter Sarno (26.) und Sean Blanchard (40.) auf der Siegerstraße gelegen, nachdem die Düsseldorfer durch Bradley Tutschek (10.) den ersten Treffer des Spiel erzielt hatten.

Eine Achterbahnfahrt erlebten die Haie. Nach Treffern von Eric Chouinard (4.) und William Trew (7.) lagen die Kölner mit 0:2 im Hintertreffen, ehe Marcel Müller (15.), Mike Johnson (15.) und Christoph Ullmann (40.) für die Wende sorgten. Doch im Schlussdrittel machten Eric Chouinard (41.) und Calvin Elfring (47. ) noch den Straubinger Sieg perfekt.

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