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Augsburgs Connor James (l.) im Duell mit Berlins Andy Roach © getty

In einer dramatischen Partie gewinnt der Titelverteidiger in Augsburg und gleicht die Serie aus. Der ERC wirft die Lions raus.

München - Meister Eisbären Berlin hat das Aus im Playoff-Viertelfinale der DEL vorerst abgewendet.

Das mit Abstand beste Team der Hauptrunde setzte sich bei den Augsburger Panthern mit 5:3 (1:0, 2:1, 2:2) durch und betrieb so Wiedergutmachung für die 3:5-Pleite am Samstag in eigener Halle (Stenogramme).

Für die Eisbären war es der erste Saisonsieg im Curt-Frenzel-Stadion nach zuvor drei Niederlagen216718 (DIASHOW: Die Meistertipps der Trainer).

Unterdessen folgte der ERC Ingolstadt dem EHC Wolfsburg, der sich gegen Vizemeister Düsseldorfer EG souverän mit 3:0-Siegen durchgesetzt hatte, als zweites Team ins Halbfinale (DATENCENTER: Die Viertelfinale).

Ingolstadt dreht 0:2-Rückstand

Die Bayern, die in den Vor-Playoffs die Kölner Haie ausgeschaltet hatten, drehten gegen die Frankfurt Lions einen 0:2-Rückstand. Das 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) nach Verlängerung war der entscheidende dritte Sieg im vierten Spiel.

Ein fünftes Spiel in Modus "Best of Five" am kommenden Mittwoch erzwangen wie die Berliner auch die Nürnberg Ice Tigers, die ihr Heimspiel gegen die Hannover Scorpions mit 4:1 (0:0, 2:0, 2:1) gewannen.

Dramatisches Duell in Augsburg

Vor 7774 Zuschauern in Augsburg mussten sich die Eisbären ihren ersten Sieg bei den Panthers hart erkämpfen.

Die Gäste gingen durch Stefan Ustorf (11.) in Führung, ehe Thomas Joerg im zweiten Drittel für den Ausgleich sorgte. Sven Felski (29.) und erneut Ustorf (40.) schossen ein 3:1 heraus.

Nach einem Doppelschlag von Christian Chartier (47./49.) deutete sich schon nach eine erneute Überraschung an. Doch kurz vor dem Ende erzwangen Jeff Friesen (56.) und erneut Sven Felski (60.) das entscheidende fünfte Spiel.

"Ich bin stolz auf meine Jungs, sie waren sehr diszipliniert", lobte Eisbären-Coach Don Jackson seine Schützlinge.

Augsburgs Coach Larry Mitchell haderte vor allem mit einem Fehler seines Teams: "Wir wollten schön spielen und zaubern, das ist gegen Berlin nicht das Geheimrezept."

Hussey mit Siegtor für ERC

In Ingolstadt sah es nach frühen Toren von Sean Blanchard (6.) und Jeff Ulmer (10.) lange Zeit nach nach einer klaren Angelegenheit für die Lions aus, doch Joe Motzko (41.) Richard Girard (49.) erzwangen die Verlängerung.

Dort gelang Matt Hussey nach 7:15 Minuten die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren, die erstmals seit fünf Jahren wieder im Halbfinale stehen.

Für Nürnberg waren Shane Peacock (30.), Brad Leeb (34.), Björn Barta (51.) und Adrian Grygiel (60.) erfolgreich. Chris Herperger (46.) gelang lediglich der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (46.).

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