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Scorpion Patrick Köppchen jubelt mit der Bank nach seinem Treffer zum 6:0 © imago

Die Hannover Scorpions setzen sich deutlich gegen Ingolstadt durch. Eisbären-Bezwinger Augsburg gewinnt in Wolfsburg.

München - Die Hannover Scorpions und das Überraschungsteam der Augsburger Panther haben den ersten Schritt Richtung Finale gemacht.

Die Niedersachsen schlugen im ersten Halbfinale der Best-of-five-Serie den ERC Ingolstadt 6:0 (2:0, 2:0, 2:0) durch, Augsburg gewann dank dreier Tore von Chris Collins beim EHC Wolfsburg 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung.

(DATENCENTER: Das Halbfinale)

Ingolstadt und Augsburg haben am Sonntag in der zweiten Runde Heimrecht.

Im ersten Drittel Weichen gestellt

Vor 4.296 Zuschauern in Hannover stellten das Team des früheren Bundestrainers Hans Zach, der mit der Düsseldorfer EG dreimal Meister geworden ist, bereits im ersten Drittel die Weichen auf Sieg.

Matt Dzieduszycki (6.) und Chris Herperger (14.) brachten die Niedersachsen mit 2:0 in Front.

Die Gastgeber, die zum vierten Mal in der Vorschlussrunde stehen, ließen auch im zweiten Abschnitt nicht nach und erhöhten durch Thomas Dolak (14.) und Herperger (19.) auf 4:0, ehe Andy Reiss (49.) und Patrick Köppchen (57.) im Schlussdrittel die Favoritenrolle der Scorpions unterstrichen.

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Collins überragend

In Wolfsburg gingen die Hausherren vor 3233 Besuchern in der 8. Minute durch Nationalspieler Kai Hospelt in Führung.

Collins gelang nur eine Minute später für Augsburg, das im Viertelfinale Titelverteidiger und Vorrundensieger Eisbären Berlin überraschend ausgeschaltet hatte, der Ausgleich.

Die Panther, die erstmals in ihrer 132-jährigen Geschichte im Halbfinale stehen, gingen dann ihrerseits erneut durch Collins, der ein Überzahlspiel ausnutzte, in der 35. Minute in Front.

"Auto-Panne" bei Viertelfinalauftakt

Die nach der Vorrunde drittplatzierten Wolfsburger, die in der Runde zuvor Vizemeister DEG in nur drei Spielen eleminiert hatten, kamen in der 45. Minute durch David Sulkovsky zum 2:2, ehe der überragende Collins in der 6. Minute der Overtime die Bayern, die in den Pre-Playoffs schon DEL-Champion Adler Mannheim ausgeschaltet hatten, in der Serie 1:0 in Führung brachte.

Bereits vor der ersten Sirene waren die Wolfsburger aber für ihre "Auto-Panne" beim Viertelfinalauftakt gegen Düsseldorf von der DEL mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belegt worden.

Am 30. März hatte in Wolfsburg ein mit Spikes ausgerüsteter Rallye-Wagen in der ersten Drittelpause das Eis mit wilden Manövern ramponiert, woraus eine Spielunterbrechung von 105 Minuten resultierte.

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