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Eien Gruppe Kölner Fans protestiert gegen die Kommerzialisierung des Eishockeys © getty

Der massive Zuschauerschwund sorgt für Krisenstimmung in der DEL. Die Sport1-User schlagen unterschiedliche Lösungen vor.

Zusammengestellt von Andreas Kloo

München -In der DEL herrscht Krisenstimmung. Die Zuschauerzahlen bleiben bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Setzt sich dieser Negativtrend fort, steht die Existenz vieler Klubs auf dem Spiel.

Die Ursachen für den Zuschauerschwund sind vielschichtig: Vom falschen Modus bis zur fehlenden TV-Präsenz führen die Insider aus der Eishockey-Szene einige Gründe an.

Auch die Sport1-User machen sich Gedanken und schlagen Wege aus der Krise vor:

Modusänderung:

16 Mannschaften, jeweils 2 Spiele gegeneinander, Play-Offs mit allen 16 Mannschaften, best of seven, so bekommen auch die kleinen Mannschaften hohe Zuschauerzahlen, zumindest in den Play-Offs. Macht im Best case für den Meister 30 Spiele Vorrunde und 16 Spiele Play -Offs. Zusätzlich kann man regionale Gruppenmeisterschaften mit unterklassigen Vereinen für die Saisonvorbereitung installieren, deren Sieger dann den Pokal ermitteln, dann kommt noch etwas Derbyfeeling auf. (Naldo)

Alle Ligen in Deutschland machen es doch seit ewigen Zeiten vor. Ein fester Modus und eben Auf- und Abstieg. Es fehlt doch die sportliche Brisanz, die Zweitliga-Klubs spielen um die goldene Ananas und die Klubs aus der DEL haben nichts zu befürchten, weil es keinen Abstieg gibt. Wir sind nicht in den USA. Die Fans wollen Spannung und Emotionen. Stimmung und volle Hallen die gibt es eben nur wenn es um was geht. (Olaf)

TV-Präsenz:

Ich denke auch man sollte versuchen mehr TV Präsenz zu erreichen! EIn Free-TV Spiel, ein Magazin und vielleicht auch Berichte in frei empfangbaren Sportsendungen wären da nicht schlecht! (Marcel)

Eintrittspreise:

Wenn heutzutage eine Kleinfamile ins Stadion geht, dann ist das ein Tagesbudget von knapp 80 Euro! Der KEV spielt mind. einmal die Woche zu hause, raufgerechnet also 320 Euro im Monat für 4 Eishockeyspiele. Eine Jugendkarte sollte maximal 8 Euro bzw Erwachsenkarte max.12 Euro kosten, Sitzplätze dann ab 18 Euro. Dies sind humane Preise, bei denen Eishockey, egal wo, auch noch Spaß macht! (Patrick)

Ausländerbeschränkung:

Dann kamem die diversen Pass-Orgien: Deutsch-Russen, Deutsch-Kanadier und was nicht noch alles. Macht es wie in der Schweiz: Zwei bzw. drei Ausländerplätze und schon hat man dann überdurchschnittliche Könner auf dem Eis. Der Rest des Kaders besteht dann zwingend aus deutschen Spielern, selbstverständlich auch Junioren (Vapor)

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