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München gewann die Zweitliga-Meisterschaft gegen die SERC Wild Wings © imago

Das Schiedsgericht der deutschen Liga macht den Weg für die Bayern frei. Die beerdigen ihre Ausweichpläne in Richtung EBEL.

München - DEL statt Österreich - der Weg für Zweitligameister EHC München in die höchste deutsche Eishockey-Profiliga ist frei.

Auf Vorschlag des Schiedsgerichts der DEL werden die Bayern trotz der verspäteten Vorlage einer Sicherheitsleistung wieder in das Lizenzprüfungsverfahren der DEL für die Saison 2010/11 aufgenommen.

"Wir werden die Lizenzprüfung der Münchener wie bei allen anderen Clubs bis zum Ende des Monats zum Abschluss bringen", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

Das Schiedsgericht hatte zuvor die Entscheidung der Lizenzprüfer gekippt, dem sportlichen Aufsteiger die Lizenz wegen Fristversäumnissen zu verweigern. Dabei nutzten die Richter laut Tripcke ihren großzügigen Gestaltungsspielraum, den die Lizenzprüfer nicht hätten.

Absage an die EBEL

Der EHC München sagte daraufhin der österreichischen Liga EBEL ab, die einstimmig für eine Aufnahme der Bayern votiert hatte.

Für den Wechsel hätte aber ohnehin die Freigabe des Deutschen Eishockey-Bundes gefehlt. Mit dem Einzug in die DEL erfüllt sich nun der Wunschtraum der Münchner.

"Wir sind sehr erfreut und sehen dem erfolgreichen Abschluss des Lizenzprüfungsverfahrens entgegen. Wir fiebern bereits jetzt auf die nächste Saison des EHC München in der DEL", sagte EHC-Geschäftsführer Jürgen Bochanski.

Laut Pressesprecher Carsten Zehm liegen nun alle Unterlagen samt der nötigen Sicherheitsleistung bei den DEL-Lizenzprüfern: "Es sollte alles glattgehen mit der Lizenz. Endlich haben wir Klarheit."

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