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Simon Danner erzielte für die DEG in dieser Saison bislang zwei Tore © imago

Während Aufsteiger München und Dorfklub Straubing die DEL aufmischen, kriselt es bei den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG.

Köln/Düsseldorf - Aufsteiger EHC München und die Straubing Tigers an der Spitze, die beiden Altmeister Köln und Düsseldorf am Tabellenende

Die DEL steht momentan Kopf.

Während die bayerischen Klubs den Ton angeben, kriselt es am Rhein bei den beiden achtmaligen Titelträgern mächtig.

Sowohl die Haie als auch und die DEG hbane bislang lediglich 11 Punkte gesammelt. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Saisonziel bleibt gleich

"Wir verfallen nicht in Panik, aber wir sind mit der jetzigen Situation natürlich auch nicht zufrieden. Das momentane Tabellenbild spiegelt die absolute Ausgeglichenheit der Liga wider. Es geht sehr eng zu, und mit einer kleinen Serie kann man in der Tabelle schon große Sprünge machen", sagt Kölns Geschäftsführer Thomas Eichin, beschwichtigt aber auch:

"Wir haben vor der Saison Platz sechs als Ziel ausgegeben, momentan schauen wir aber nur von Spiel zu Spiel. Unser Saisonziel haben wir dennoch nicht aus den Augen verloren."

"Hoffe, dass aus dem Funken mehr wird"

Zwischen Anspruch und Realität klafft am Rhein derzeit eine große Lücke. Sowohl Köln als auch Düsseldorf konnten in nur vier der bisherigen elf Spiele das Eis als Sieger verlassen und befinden sich derzeit auf einer sportlichen Talfahrt.

In Köln ist die Niederlagenserie zu Saisonbeginn, als die Haie fünf der ersten sechs Partien verloren, ausschlaggebend für die momentane Misere zu sein. Am Freitag wurden die Haie trotz eines 3:2-Auswärtssieges in Augsburg die rote DEL-Laterne nicht los.(STENOGRAMME 13. Spieltag)

"Wir haben jetzt drei der letzten fünf Spiele gewonnen. Ich hoffe, dass aus diesem Funken mehr wird", sagte Haie-Coach Bill Stewart nach dem Erfolg bei den Panthern. Im Heimspiel am Dienstag gegen die Ice Tigers aus Nürnberg soll der Aufwärtstrend der letzten Wochen unbedingt fortgesetzt werden.

"Wir haben nur eines unserer vier Heimspiele gewonnen. Gegen die Ice Tigers wollen wir diese Negativserie beenden und mit einem Sieg den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller machen", kündigt Eichin an.

DEG jetzt gegen den Meister

Auch beim Ligarivalen Düsseldorfer EG ist die Stimmung derzeit nicht so berauschend. Der achtmalige Meister kassierte am Sonntag mit dem 4:7 bei den Straubing Tigers die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen und rutscht immer tiefer in den Keller. Nur dank der etwas besseren Tordifferenz blieb die DEG Vorletzter vor den Kölner Haien.

"Das Problem war, dass wir zu schnell ins Hintertreffen geraten sind. Der Gegner hat zu leichte Tore geschossen", sagte Teamleiter Walter Köberle. Ein Sieg im Heimspiel am Dienstag gegen den amtierenden Meister Hannover Scorpions würde für etwas Ruhe im Umfeld der DEG sorgen.

Einen Monat vor dem Start in die fünfte Jahreszeit - der von Frohsinn geprägte rheinische Karneval beginnt traditionell am 11. November - herrscht also Krisenstimmung. Am 30. Oktober treffen die beiden Altmeister und derzeitigen Kellerkinder im Derby in Düsseldorf aufeinander.

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