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Der Düsseldorfer Ryan Ramsay (r.) vor dem Mannheimer Tor © imago

Der achtmalige Meister unterlag nach acht Erfolgen beim Rekordchampion Mannheim und verpasst die Rückkehr an die Tabellenspitze.

München - Die Krefeld Pinguine bleiben als Überraschungsteamder Deutschen Eishockey Liga (DEL) Tabellenführer, die Siegesserie des rheinische Rivalen Düsseldorfer EG ist dagegen gerissen.

Krefeld feierte mit 5:0 (1:0, 2:0, 1:0) bei den Augsburger Panthern den dritten Dreier nacheinander und behauptete mit 37 Punkten Platz eins, die DEG (33) unterlag nach acht Siegen in Folge beim DEL-Rekordchampion Adler Mannheim 0:4 (0:2, 0:2, 0:0) und rutschte auf den dritten Rang ab.

Zwischen die Nachbarn schoben sich die Hannover Scorpions (35). Die Niedersachsen setzten sich nach hartem Kampf gegen die Frankfurt Lions mit 5:4 (2:2, 1:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung durch und verbuchten den vierten Erfolg nacheinander.

Berlin hält Anschluss an die Spitze

Hinter Mannheim (31), Frankfurt (30) und den Iserlohn Roosters (30) hielt Titelverteidiger Eisbären Berlin (29) mit einem 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung bei den Hamburg Freezers den Anschluss an die Spitzengruppe.

Einen herben Rückschlag erlitt der EHC Wolfsburg (29). Mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) bei den Kölner Haien kassierte das Team von Trainer Toni Krinner die dritte Niederlage in Serie und rutschte auf den achten Rang ab.

Im Tabellenmittelfeld behaupteten sich die Nürnberg Ice Tigers (27) durch einen 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)-Sieg beim Schlusslicht Füchse Duisburg.

Den Abstand zum Tabellenkeller vergrößerte der ERC Ingolstadt (20) durch ein 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen im bayerischen Derby bei den Straubing Tigers. Ein Stromausfall nach 16 Minuten sorgte für eine fünfminütige Zwangspause.

Loyns macht den Anfang

In Augsburg brachte Lynn Loyns die Krefelder bereits in der achten Minute auf die Siegerstraße. Patrick Hager (27.) und Herberts Vasiljevs (28.) sorgten im zweiten Drittel für die Entscheidung. Shay Stephenson (42.) und Serge Payer (48.) beseitigten die letzten Zweifel am Sieg des Tabellenführers.

Vor 12.535 Zuschauern in Mannheim geriet die DEG schon im ersten Drittel entscheidend in Rückstand. Rene Corbet (17.) und Colin Forbes (20.) sorgten für eine beruhigende 2:0-Führung der Gastgeber.

Rick Girard (24.) und Jason King (32.) erzielten die weiteren Tore für die Mannheimer, die mit dem vierten Sieg im fünften Spiel wieder Kontakt zur Spitzengruppe aufnahmen.

Vikingstad sichert Scorpions den Sieg

In Hannover lagen zunächst die Gäste durch ein Tor von Pat Kavanagh (6.) vorne. Doch Thomas Dolak (12. und 25.) sowie Oscar Ackerström (17.) sorgten bei einem Gegentreffer von Derek Hahn (19.) für eine 3:2-Führung der Scorpions.

Nach dem 3:3 durch Jeff Heerema (32.) schoss der Ex-Düsseldorfer Tore Vikingstad (52.) das Team des ehemaligen Bundestrainers Hans Zach erneut in Front, ehe Heerema wieder ausglich (55.).

Den Sieg der Scorpions sicherte Vikingstad nach 79 Sekunden der Verlängerung.

Haie weiter auf dem Vormarsch

Wolfsburg führte in Köln nach einem Treffer von Mike Green (12.) 1:0, ehe die Haie durch Christoph Ullmann (16.), Todd Warriner (23.), Philip Gogulla (36.) und Stephane Julien (41.) ihren vierten Sieg im fünften Spiel unter Dach und Fach brachten.

Berlin lag in Hamburg nach Toren von Constantin Braun (12.), Jens Baxmann (28.) und Marc Beaufait (36.) bei einem Gegentreffer von Travis Brigley (7.) bereits mit 3:1 vorne.

Doch Francois Fortier (37.) und Andy Delmore (46.) erzwangen noch die Verlängerung, in der Andy Roach nach 2:32 Minuten den Berliner Siegtreffer erzielte.

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