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Sebastian Furchner (r.) traf gegen Iserlohn zur Wolfsburger Führung © getty

Die Kokurrenz patzt, Wolfsburg jubelt: Die Niedersachsen übernehmen die Tabellenspitze der DEL. Düsseldorf stellt einen Rekord auf.

München - Der EHC Wolfsburg hat die Gunst der Stunde genutzt und erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der DEL übernommen.

Die Niedersachsen feierten am 14. Spieltag mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) bei den Iserlohn Roosters ihren vierten Auswärtssieg in Folge und profitierten gleichzeitig von den Niederlagen der Konkurrenten.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Aufsteiger EHC München verlor 2:3 (1:2, 1:1, 0:0) bei den Krefeld Pinguinen und damit Platz eins.

Die Rückkehr an die Spitze verpassten die Nürnberg Ice Tigers durch eine peinliche 0:9 (0:3, 0:4, 0:2)-Heimpleite gegen die Düsseldorfer EG.

DEG mit Auswärtsrekord

Nach zuletzt drei Siegen in vier Spielen enttäuschten die Franken auf der ganzen Linie und wurden regelrecht auseinandergenommen.

Die DEG machte dagegen drei Tage nach dem 4:2 gegen Meister Hannover mit ihrem höchsten Auswärtssieg in der DEL-Geschichte den nächsten Schritt aus der Krise.

Den Kontakt zur Spitzengruppe hielt DEL-Rekordmeister Adler Mannheim mit einem 6:2 (3:0, 0:2, 3:0)-Erfolg beim ERC Ingolstadt.

Eisbären beenden Negativ-Heimserie

Auch Titelfavorit Eisbären Berlin schaffte nach zuletzt zwei Heimniederlagen durch das 7:5 (3:2, 1:2, 3:1) gegen Vizemeister Augsburger Panther wieder einen Sieg in der eigenen Arena.

Am Tabellenende gaben die Kölner Haie beim 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 0:0, 1:0) gegen die Hamburg Freezers ein Lebenszeichen von sich, holten einen 0:2-Rückstand auf und gewannen dank Christoph Ullmann im Penaltyschießen.

Nationalspieler Sebastian Furchner brachte die Wolfsburger in der achten Minute in Führung. Christian Hommel verwandelte einen Penalty für Iserlohn zum 1:1 (29.). (STENOGRAMME 14. Spieltag)

Auch nach dem 1:2 durch John Laliberte (43.) konterten die Sauerländer durch Tobias Wörle (47.). Norm Milley (55.) sicherte Wolfsburg dann allerdings doch noch den insgesamt fünften Sieg in Folge.

EHC verschläft den Start

München lag in Krefeld schon nach fünf Minuten durch Treffer von Herberts Vasiljevs (1.) und Boris Blank (5.) mit 0:2 hinten. Johan Ejdepalm (10.) und Martin Schymainski (37.) sorgten zwar für den zwischenzeitlichen 2:2-Gleichstand.

Doch Justin Kelly (38.) besiegelte die sechste Saisonniederlage der Bayern.

Beim Düsseldorfer Kantersieg in Nürnberg sammelte Rob Collins die meisten Punkte: Der Kanadier erzielte ein Tor selbst und bereitete vier weitere vor.

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