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Die Kölner Haie bejubeln gegen die Düsseldorfer EG den sechsten Saisonsieg © getty

Köln demontiert den Düsseldorfer Erzrivalen. Wolfsburg verpasst den Sprung an die Spitze, die Adler erleiden einen Rückschlag.

München - Der achtmalige deutsche Meister Kölner Haie hat ausgerechnet beim Erzrivalen Düsseldorfer EG einen großen Schritt aus der Krise gemacht.

Die Rheinländer gewannen das 188. Derby mit 7:3 (0:1, 3:1, 4:1) in Düsseldorf, bleiben aber trotzdem mit 16 Punkten Tabellenletzter der DEL.

Vor der Saison-Rekordkulisse von 10.524 Zuschauern in Düsseldorf machten zweimal John Tripp (24. und 39.), Christoph Ullmann (26.), Cory Urquhart (46.), James Sixsmith (47.), Jason Jaspers (52.) und Philip Gogulla (56.) den Haie-Sieg perfekt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Retro-Trikots nützen nichts

Für die DEG, die anlässlich ihres 75. Geburtstag in Retro-Trikots auflief und zuletzt fünfmal in Folge gewonnen hatte, trafen lediglich zweimal Tyler Beechey (18. und 48.) sowie Connor James (24.).

Mit 25 Zählern bleibt die DEG Siebter.

Wolfsburg verpasst Sprung an die Spitze

In der Spitzengruppe verpasste indes der EHC Wolfsburg den Sprung auf Platz eins.

Die Niedersachsen verloren 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Iserlohn Roosters und bleiben mit 30 Punkten Zweiter hinter dem spielfreien Meister Hannover Scorpions (32).

Dahinter brachten sich die Nürnberg Ice Tigers (30) durch einen 2:1 (2:0, 0:0, 0:1)-Erfolg über die Krefeld Pinguine in Position.

Eisbären auf Erfolgskurs

Weiter auf Erfolgskurs bleibt Ex-Meister Eisbären Berlin (29), der im Verfolgerduell Aufsteiger EHC München (29) 4:2 (2:0, 2:0, 0:2) bezwang und den dritten Sieg in Serie feierte.

In Berlin war die Partie nach Treffern von Alexander Weiß (5.), Denis Pederson (20.), Derrick Walser (24.) und Daniel Weiß (37.) bereits nach zwei Dritteln entschieden.

Die Münchner Treffer durch Martin Buchwieser (44.) und Kyle Helms (49.) kamen zu spät. (STENOGRAMME 19. Spieltag)

Rückschlag für Adler

Einen herben Rückschlag gab es für die Adler Mannheim (27), die beim Vorjahresfinalisten Augsburger Panther mit 2:7 (2:2, 0:3, 0:2) unter die Räder kamen.

Außerdem siegte der ERC Ingolstadt bei den Straubing Tigers 4:1 (0:0, 4:0, 0:1).

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