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Die DEG (gelbe Trikots) ist nach dem Sieg über Köln neuer Tabellenführer © getty

Die Schiedsrichter versagen im Penaltyschießen in Köln dem Düsseldorfer Kreutzer einen Treffer. Das bringt Zach auf die Palme.

München - Große Aufregung im 189. rheinischen Derby:

Beim ohnehin turbulenten 3:2-Sieg nach Penaltyschießen der Düsseldorfer EG in der DEL bei den Kölner Haien sorgte eine Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns um Lars Brüggemann für zusätzlichen Zündstoff.

Die Unparteiischen erkannten im Penaltyschießen einen Treffer des Düsseldorfer Kapitäns Daniel Kreutzer nach dem Studium der Videobilder nicht an. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Fernsehbilder zeigten jedoch eindeutig, dass der Puck im Tor war.

Zach: "Das ist der Hammer"

"Um Gottes Willen. Das ist ja der Hammer. Eine solche Entscheidung darf es nicht geben", sagte der ehemalige Kölner und Düsseldorfer Trainer Hans Zach als Experte bei "Sky": "Wir haben doch auch die Bilder. Das muss doch jeder sehen."

In diesem Punkt aber irrte sich der ehemalige Bundestrainer.

"Es hat jemand in der Technik zu früh auf den Stopp-Knopf gedrückt, deswegen standen den Schiedsrichtern bei dem Videobeweis die eindeutigen Bilder wie die der Übertorkamera nicht zur Verfügung", sagte der DEL-Schiedsrichterbeauftrage Holger Gerstberger.

Schiedsrichter sieht Puck an Latte

Da die DEG dank des verwandelten Penaltys von Tyler Beechey vor 14.563 Zuschauern dennoch siegte und sich an die Tabellenspitze schob, nahm Kreutzer die Fehlentscheidung relativ gelassen hin. (STENOGRAMME 30. Spieltag)

"Gott sei Dank haben wir gewonnen. Deswegen ist es mir egal", sagte der Nationalspieler und ergänzte: "Mir hat der Schiedsrichter gesagt, er hätte den Puck an der Latte gesehen."

Richtige Entscheidung bei Hedlung-Treffer

Bei der zweiten umstrittenen Entscheidung lag das Schiedsrichtergespann jedoch laut Gerstberger richtig. Mit der Schlusssirene traf der Düsseldorfer Andy Hedlung ins Kölner Tor.

Die Referees entschieden nach kurzer Beratung, den Treffer nicht zu geben, weil er nach Ablauf der Zeit gefallen sei.

"Wir haben es mit Standbildern überprüft, und es war eindeutig kein reguläres Tor", sagte Gerstberger.

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