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Robert Müller spielte in der vergangenen Saison 24 Mal für die Kölner Haie © getty

Nach der Bekanntgabe seiner tödlichen Krebserkrankung und seiner zweiten OP kehrt KölnsTorhüter gefeiert auf die Bank zurück

Für Eishockey-Nationaltorhüter Robert Müller war das Comeback auf der Bank der Kölner Haie nach seiner zweiten Kopf-Operation ein ganz besonderes Erlebnis.

"Der Empfang durch die Duisburger Fans war Gänsehaut pur. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn man von Fans in einer anderen Stadt so empfangen wird", sagte der 28-Jährige nach der 2:3-Niederlage seiner Kölner nach Verlängerung bei den Füchsen Duisburg am Freitagabend.

Nicht nur die Haie-Fans, sondern auch die Anhänger seines früheren Klubs Duisburg hatten den unheilbar an einem Hirntumor erkrankten Schlussmann frenetisch gefeiert und Schilder mit seiner Rückennummer 80 hochgehalten, als er als erster Spieler aufs Eis lief (Keine Hoffnung ).

"Fehlen noch 20 Prozent"

"Das war Zufall und geschah nicht, weil ich mich feiern lassen wollte", meinte er.

Für einen Einsatz auf dem Eis hat es noch nicht gereicht. "Mir fehlen noch 20 Prozent", sagte Müller, der zugab, dass es "das Schlimmste ist, was es gibt", nur auf der Bank zu sitzen.

Behindert werde er durch die Krankheit in seinem Sport nicht, beteuerte er: "Auf keinen Fall. Im Gegenteil, der Sport hilft mir unheimlich. Die Unterstützung durch meine Mannschaft bedeutet mir unheimlich viel. Ich mache den Sport, weil ich ihn liebe. Der Lebensstil Eishockey ist etwas ganz Besonderes."

Besonders behandelt werden will Müller nicht. "Wenn ich schlecht spiele, kann man mich auch kritisieren. Wenn ich gut spiele, darf man mich auch loben", sagte er (DATENCENTER: Ergebnisse ).

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