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Die Eisbären wurden vier Mal Deutscher Meister (2005, 2006, 2008 und 2009) © getty

Die Berliner holen sich im Fernduell die Tabellenführung zurück. Düsseldorf kassiert dagegen die fünfte Pleite in Folge.

München - Topfavorit Eisbären Berlin hat in der DEL den Angriff des EHC Wolfsburg auf die Tabellenspitze abgewehrt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Nachdem die Grizzly Adams aus Niedersachsen am Sonntagnachmittag mit einem 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) gegen die Straubing Tigers Platz eins übernommen hatten, konterten die Berliner vier Stunden später mit einem 5:2 (0:0, 2:2, 3:0) gegen die Düsseldorfer EG.

Mit 73 Punkten liegt der viermalige Meister weiter einen Zähler vor Wolfsburg.

Auf Play-off-Kurs steuern weiterhin die Krefeld Pinguine. Der Meister von 2003 siegte nach zwei Niederlagen 5:2 (3:0, 1:0, 1:2) beim "Vize" Augsburger Panther und festigte Rang drei.

Ice Tigers und Adler weiter auf Kurs

Auch die Nürnberg Ice Tigers haben nach dem 4:3 (1:2, 3:1, 0:0) beim ERC Ingolstadt als Tabellenvierter die Meisterrunde fest im Blick.

Einen großen Schritt Richtung Playoffs machte auch DEL-Rekordmeister Adler Mannheim mit einem 4:3 (3:1, 1:1, 0:1) gegen Aufsteiger EHC München.

(STENOGRAMME: Der 56. Spieltag)

Eisbären wieder Spitze

Vor 13.900 Zuschauern in Berlin führte die DEG bis zur 38. Minute mit 2:1.

Doch Constantin Braun, Denis Pederson (46.), Frank Hördler (55.) und Jens Baxmann (60.) besiegelten die fünfte Niederlage der Düsseldorfer in Folge und bescherten den Eisbären wieder die Tabellenführung.

Vor 2375 Zuschauern in Wolfsburg legte Tyler Haskins mit zwei Toren (19. und 28.) den Grundstein zum Sieg der Gastgeber.

Nach dem Anschlusstreffer durch Tobias Draxinger (29.) sorgten Jan-Axel Alavaara (40.) und Jeff Hoggan elf Sekunden vor Schluss für die Entscheidung.

Matchwinner Vasiljevs

In Augsburg war Herberts Vasiljevs der Matchwinner für Krefeld. Der Lette erzielte das entscheidende 3:0 (19.) und bereitete zwei weitere Tore vor.

10.547 Zuschauer in Mannheim sahen zwei Adler-Tore von Nationalspieler Yannic Seidenberg. Der 27-Jährige bereitete zudem das entscheidende 4:2 durch Ronny Arendt in Unterzahl vor (33.).

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