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Rene Kramer spielt seit 2004 für die Eisbären Berlin © getty

Berlin nimmt wieder Kontakt zur Ligaspitze auf, während die Niederlage für DEG-Trainer Kreis nicht hoch genug ist.

Berlin - Nach einer turbulenten Schlussphase und dem Ende der kleinen schwarzen Heimserie atmete Don Jackson erleichtert auf. "Auf mir und der Mannschaft lastete ein großer Druck.

Seitdem die Champions League begonnen hat, haben wir kein überzeugendes Heimspiel mehr abgeliefert", sagte der Trainer von Eishockey-Meister Eisbären Berlin nach dem verdienten 6:4 gegen die Düsseldorfer EG.

Nach zuletzt zwei Niederlagen bei nur einem erzielten Treffer in der neuen Arena, die eigentlich zur Eisbären-Festung werden sollte, waren die Berliner in der Tabelle abgerutscht.

Eisbären mit Kontakt zur Spitze

Nach dem Erfolg gegen die DEG ist der Anschluss an die Spitze mit 35 Punkten wiederhergestellt (DATENCENTER: Tabelle). Düsseldorf (36) dagegen verpasste den Sprung auf Platz zwei.

"Berlin hat verdient gewonnen", meinte DEG-Coach Harold Kreis, der vor allem mit den "naiven Fehlern" seines Teams im Schlussdrittel haderte: "Da waren wir völlig von der Rolle."

Manager Lance Nethery meinte unmissverständlich: "Wenn man dumm spielt, muss man verlieren. Mir wäre sogar ein 2:6 lieber gewesen, damit die Mannschaft lernt."

Entscheidung im Schlussdrittel

Im Schlussdrittel hatten die Rheinländer den Eisbären beim Toreschießen nur Geleitschutz gegeben.

Andre Rankel (46.), Nathan Robinson (54.), Mark Beaufait (55.) und Steve Walker (55.) nutzen die Freiheiten zur beruhigenden 6:2-Führung.

Die Treffer durch Fabio Carciola (59.) und Korbinian Holzer (60.) kamen für die DEG zu spät. Zuvor hatten die Berliner Tyson Mulock (7.), Deron Quint (26.) sowie die Düsseldorfer Evan Kaufmann (21.) und Ryan Ramsay (22.) getroffen.

DEG vor Klassiker

Für beide Teams geht es bereits am Donnerstag weiter.

Während die Eisbären den Tabellenletzten Füchse Duisburg (Do., ab 19.30 Uhr LIVESCORES) erwarten, steht für Düsseldorf der rheinische Klassiker bei den Kölner Haien an.

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