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Goalie Frank Doyle (M.) spielt seit 2008 für die Kölner Haie © getty

In einem turbulenten Spiel verlässt Köln am Ende als Sieger das Eis. Die Eisbären Berlin werden Nutznießer der DEG-Schlappe.

München - Dave McLlwain hat den Kölner Haien nach einem Wechselbad der Gefühle den Sieg im 182. rheinischen Derby gegen die Düsseldorfer EG beschert und dem großen Rivalen in der Deutschen Eishockey Liga den Sprung auf den zweiten Platz verwehrt.

Nach 3:22 Minuten der Verlängerung gelang McLlwain der entscheidende Treffer zum 6:5 (1:1, 2:2, 2:2, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung.

Die Kölner (29 Punkte) kletterten damit vom elften auf den neunten Platz, die DEG (37) fiel dagegen sogar vom vierten auf den fünften Platz zurück.

Berlin als Nutznießer

Meister Eisbären Berlin (38) nutzte unterdessen den Patzer der Düsseldorfer und zog mit einem 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) über Schlusslicht Füchse Duisburg an den Rheinländern vorbei auf zweiten Platz.

Nathan Robinson (45.) und Sven Felsky (51.) schossen im Schlussdrittel den Sieg für die Eisbären raus.

Zuvor hatte Andre Rankel die Gastgeber vor 13.800 Zuschauern in der 10. Minute in Führung gebracht. Daniel Tkaczuk (39.) und Anton Bader (59.) trafen für die Duisburger.

Starkes zweites Drittel

Vor 12.954 Zuschauern in Köln brachte Daniel Kreutzer die Gäste in der vierten Minute in Führung, Christoph Melischko glich nur 73 Sekunden später aus.

Richtig in Fahrt kam das Derby dann im zweiten Durchgang, als McLlwain (34.) und Jerome Flaake (36.) die Gastgeber erst innerhalb von drei Minuten in Führung brachten, Ryan Ramsay (38.) und Shane Joseph (39.) aber nur zwei Minuten brauchten, um wieder für die DEG auszugleichen.

Reid (43.) und Ramsay (49.) schossen die Gäste dann sogar mit zwei Toren in Front.

McLlwain mit persönlichen Erfolg

Stephane Julien gelang dann sieben Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer, ehe Christoph Melischko (58.) die Verlängerung erzwang. Am Ende stand der 91. Kölner Sieg und der erste im dritten Vergleich in dieser Saison zu Buche (DATENCENTER: Tabelle).

Matchwinner McLlwain erreichte durch seine starke Leistung gleichzeitig einen weiteren Erfolg. In der ewigen Scorerliste der DEL rückte er mit nun 508 Punkten (181 Tore, 327 Vorlagen) auf den dritten Platz vor.

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