vergrößernverkleinern
Philipp Gogulla (l.) spielt seit 2004 bei den Kölner Haien © imago

Das Duell zwischen Köln und München wird zum drittlängsten Spiel des deutschen Eishockeys. Den Rekord hält der Siegtorschütze.

München - Die Kölner Haie stehen nach dem Erfolg im drittlängsten Match in der deutschen Eishockey-Geschichte kurz vor dem Einzug ins Play-off-Viertelfinale.

Am Mittwochabend setzte sich der achtmalige Meister in einem Marathonmatch nach 110 Minuten in der dritten Verlängerung mit 4:3 bei Aufsteiger EHC München durch.

"Wir begannen sehr stark und ließen zum Ende hin nach. Im Ganzen kann man sagen, dass wir das Glück auf unserer Seite hatten", sagte Haie-Coach Niklas Sundblad.

Am Freitag kann der KEC in Köln mit einem Sieg im zweiten Spiel in der Serie "best of 3" bereits in die Runde der letzten Acht einziehen.

Gogulla mit entscheidendem Tor

Mann des Abends war wieder einmal der Kölner Philip Gogulla. In der Overtime erzielte der 23-Jährige, wie schon beim deutschen Rekordspiel am 22. März 2008 gegen DEL-Rekordchampion Adler Mannheim, den entscheidenden Treffer.

Im Play-off-Viertelfinale der Saison 2007/08 hatte der Nationalspieler in der sechsten Verlängerung nach 168:16 Minuten Spielzeit den Siegtreffer markiert. (Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Der 3:2-Erfolg der Iserlohn Roosters gegen die Frankfurt Lions (20. März 2008) wird in den Geschichtsbüchern mit einer Spielzeit von 117:45 Minuten auf Rang zwei geführt.

NHL-Rekord: 176:30 MInuten

Zuvor war seit Einführung der Play-offs 1981 nie länger als 80 Minuten gespielt worden.

Insgesamt 21 Spiele waren nach einer 20-minütigen Verlängerung im Penaltyschießen entschieden worden, zuletzt am 1. April 2007 das erste Halbfinale zwischen der DEG und den Nürnberg Ice Tigers (2:3).

In der nordamerikanischen Profiliga NHL steht der Rekord bei 176:30 Minuten. Am 24. März 1936 erzielte Mud Bruneteau in der sechsten Verlängerung das 1:0 der Detroit Red Wings gegen die Montreal Maroons.

Auch die Mannheimer Adler nehmen Kurs auf die Playoffs.

Adler drehen die Partie

Die Adler drehten nach dem 0:1 durch Simon Fischhaber (27.) durch Marcus Kink (29.), James Pollock (45.) und Nicholas Dimitrakos (50.) die Partie.

Nürnberg kam durch Fredrik Eriksson (60.) nur noch zum Anschlusstreffer.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel