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Die DEG bezwang im Playoff-Viertelfinale die Adler Mannheim © getty

Nach einer packenden Partie feiert Düsseldorf-Coach Tomlinson einen Erfolg über seinen Ex-Chef. Auch der EHC siegt jubelt.

Wolfsburg/ Düsseldorf - Der EHC Wolfsburg und die Düsseldorfer EG haben in der DEL ihre Titelambitionen untermauert und den ersten Schritt Richtung Finale gemacht.

Die Niedersachsen besiegten im ersten Halbfinale der Best-of-five-Serie die Krefeld Pinguine mit 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) und verschafften sich damit eine gute Ausgangsposition.

Im zweiten Halbfinalduell setzte sich die DEG 3:2 (2:1, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gegen die Eisbären Berlin durch.

"Wir sind mit unserer Arbeit zufrieden. Das war aber nur ein Sieg. Krefeld ist in eigener Halle sehr stark", sagte der Wolfsburger Blake Sloan, während sich der Krefelder Andreas Driendl selbstkritisch gab: "Wir haben zu viele Strafzeiten genommen. Am Ende hätten wir es aber fast noch gedreht. Der Charakter ist da."

EHC stellt Weichen früh auf Sieg

Vor nur 2898 Zuschauern in Wolfsburg stellte die erfolgreichste Mannschaft der Hauptrunde bereits früh im ersten Drittel die Weichen auf Sieg.

Der Kanadier Norm Milley (6.) und der Amerikaner Tyler Haskins (7.) brachten Wolfsburg mit 2:0 in Front.

Im Mitteldrittel erzielte Ex-Meister Krefeld zunächst durch Daniel Pietta (32.) den Anschlusstreffer. Der Wolfsburger Jan-Axel Alavaara erhöhte in der 35. Minute aber auf 3:1.

Im Schlussdrittel nutzte Sinan Akdag (43.) ein Überzahlspiel und brachte die Rheinländer auf 2:3 heran. Anschließend verpasste der DEL-Champion von 2003 aus Krefeld in einer fünfminütigen Überzahl den Ausgleich. Ken Magowan sorgte mit seinem Treffer ins leere Krefelder Tor 20 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung.

Tomlinson besiegt Ex-Chef

Ebenfalls einen guten Start in die Halbfinalserie erwischte der achtmalige deutsche Meister aus Düsseldorf.

In einer spannenden und hart umkämpften Begegnung feierte Trainerneuling Jeff Tomlinson mit seiner DEG einen knappen Sieg gegen seinen ehemaligen Berliner Chefcoach Don Jackson.

Die Düsseldorfer, die in den vergangenen acht Jahren vier Playoff-Serien gegen die Eisbären verloren hatten, haben damit gute Aussichten auf den Einzug ins Finale (Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1) .

Kaufmanns Siegtor

Connor James (8.) hatte die Rheinländer in Überzahl in Führung geschossen. Sasha Pokulok (13.) erhöhte auf 2:0, bevor Andre Rankel (18.) noch vor der ersten Drittelpause der Anschlusstreffer für die Eisbären gelang.

Nach einem torlosen Mitteldrittel ließen zunächst beide Teams im letzten Spielabschnitt zahlreiche Torgelegenheiten ungenutzt. 4:38 Minuten vor der Schlusssirene traf der Berliner Derrick Walser zum Ausgleich.

In der achten Minute der ersten Verlängerung erzielte Evan Kaufmann in Unterzahl das umjubelte Siegtor. "Das ist großartig. Wir sind glücklich und müssen nun an diesen Erfolg anknüpfen", sagte Kaufmann.

Die jeweils zweiten Begegnungen der beiden Halbfinalserien werden am kommenden Dienstag ausgetragen.

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