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Grizzly Adams Wolfsburg spielt seit der Saison 2007/2008 in der DEL © imago

Dem EHC werden zwei Tore aberkannt, dennoch reicht es zum Sieg über Krefeld, das durch zwei Tore von Wasiljews lange mithielt.

Krefeld - Vorrundenmeister EHC Wolfsburg ist nur noch einen Schritt vom Play-off-Finale der Deutschen Eishockey-Liga DEL entfernt.

Die Niedersachen gewannen trotz zweier aberkannter Treffer bei den Krefeld Pinguinen mit 4:3 (1:2, 1:0, 1:1, 1:0) nach Verlängerung und benötigen nach dem 4:2 im ersten Spiel in der best-of-five-Serie nur noch einen Sieg.

Den entscheidenden Treffer erzielte John Laliberte nach 2:48 Minuten in der Overtime.

Die Pinguine stehen dagegen vor der dritten Partie am Freitag mit dem Rücken zur Wand. "Wir wollen es im nächsten Spiel vor unseren eigenen Fans klarmachen", sagte Matchwinner Laliberte.

Blitzstart für Krefeld

Krefeld erwischte einen Blitzstart. Schon nach 24 Sekunden traf der Lette Herberts Wasiljews per Konter zum 1:0.

Die Wolfsburger waren jedoch nur kurz beeindruckt, Center Kai Hospelt nutzte mit einem Schlagschuss nach acht Minuten die erste Wolfsburger Überzahlsituation zum Ausgleich.

Für den EHC war es bereits der neunte Powerplay-Treffer in den Play-offs.

(DATENCENTER: Der Playoff-Spielplan).

Wasiljews zum Zweiten

Danach blieb der Vorrundenmeister am Drücker, das Tor erzielten jedoch wieder die Pinguine. Wasiljews traf in Unterzahl zum zweiten Mal, nachdem der im ersten Spiel noch so starke EHC-Keeper Jochen Reimer den Puck hinter dem eigenen Tor verloren hatte.

Im zweiten Drittel blieb die Partie ausgeglichen. Der kanadische Flügelspieler Ken Magowan glich für Wolfsburg mit seinem achten Play-off-Tor erneut aus (24.).

Nur drei Minuten später traf Robbie Bina sogar zum vermeintlichen 2:3. Allerdings wurde der Treffer nach Auswertung des Videobeweises wegen Torraumabseits nicht anerkannt.

Kelly mit dem Ausgleich

Im Schlussabschnitt brachte Christoph Höhenleitner die Gäste erstmals in Führung (45.), Justin Kelly glich für Krefeld jedoch sechs Minuten später aus.

Fast im Gegenzug schlug der Puck nach einem Schuss von Magowan wieder im Krefelder Tor ein, allerdings wurde der Treffer wegen Torraumabseits erneut nicht anerkannt.

Die dritte Partie findet am Freitag ab 19.35 Uhr in Wolfsburg statt. In der anderen Halbfinalpaarung treffen die Düsseldorfer EG und die Eisbären Berlin bereits am Donnerstag ebenfalls um 19.35 Uhr zum dritten Mal aufeinander. In dieser Serie steht es 1:1.

(STENOGRAMME: Die Playoffs).

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