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Günter Hertel soll seit 2006 drei Millionen Euro in die Ice Tigers investiert haben © imago

Die Nürnberg Ice Tigers müssen im Kampf gegen die Insolvenz eine schmerzliche Absage wegen emotionaler Gründe hinnehmen.

Nürnberg - Der finanziell schwer angeschlagene Klub Nürnberg Ice Tigers hat auf der Suche nach einem Retter eine schmerzliche Absage kassiert.

Rudolf Schnabel, Geschäftsführer der Nürnberger Arena GmbH, wird definitiv nicht als Gesellschafter beim zweimaligen Vizemeister (Datencenter: Ergebnisse) einsteigen.

Diese Spekulation war nach dem Insolvenzantrag und dem damit verbundenen Ende der Ära des umstrittenen Alleingesellschafters Günther Hertel aufgekommen.

Emotionale Gründe

"Sowohl Herr Schnabel persönlich als auch die Arena werden sich definitiv nicht als Gesellschafter bei den Ice Tigers engagieren", sagte Arena-Prokurist Jürgen Fottner.

Dies habe finanzielle, aber auch emotionale Gründe, erklärte Fottner: "Herr Schnabel war jahrelang angeblich der Totengräber des Nürnberger Eishockeys. Da kann man nicht erwarten, dass er jetzt als Retter einspringt."

Hilfe beim Rettungsplan

Dennoch wolle die Arena dem Insolvenzverwalter Volker Böhm Hilfe beim Rettungsplan anbieten. (Ice Tigers vor dem Aus)

Schließlich bestehe allein aus ökonomischen Gründen ein großes Interesse daran, dass die Ice Tigers in der Arena weiterspielen, sagte Fottner: "Aber nicht um jeden Preis. Es ist nicht unendlich viel Spielraum da."

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