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Mannheims Michael Hackert (l.) behauptet den Puck gegen Scorpion Oscar Ackeström © getty

Die Adler schlagen den Spitzenreiter, Frankfurt nutzt die Chance im Verfolgerduell. Ingolstadts Neu-Coach kriegt Verstärkung.

München - Rekordmeister Adler Mannheim hat den Siegeszug der Hannover Scorpions in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestoppt.

Die Mannheimer siegten bei der Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Hans Zach 3:2 (0:1, 3:0, 0:1) und verbesserten sich mit 44 Punkten auf Platz vier.

Das Überraschungsteam Hannover bleibt trotz der ersten Niederlage nach zuvor drei Erfolgen in Serie mit 49 Zählern Tabellenführer.

Lions nun an Scorpions dran

Die Frankfurt Lions profitierten unterdessen von der Pleite der Niedersachsen. Die Hessen setzten sich im Verfolgerduell der Ex-Meister gegen die Krefeld Pinguine mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) durch und schoben sich bis auf einen Zähler an den Spitzenreiter heran.

Krefeld (43) rutschte auf den fünften Platz ab, da Meister Eisbären Berlin (44) 3:2 (0:1, 2:0, 1:1) beim EHC Wolfsburg gewann und nun Dritter ist (Datencenter: Ergebnisse).

Der achtmalige deutsche Meister Düsseldorfer EG (43) hält durch ein 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) gegen die Straubing Tigers als Sechster den Kontakt zur Spitzengruppe, während der rheinische Rivale Kölner Haie (32) die Play-off-Plätze nach einem 2:4 (2:1, 0:2, 0:1) gegen die Augsburger Panther (36) weiter aus den Augen verliert.

Ice Tigers setzen sportliches Zeichen

Die Iserlohn Roosters kassierten unterdessen eine 2:3 (1:0, 0: 2, 1:0, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die finanziell angeschlagenen Nürnberg Ice Tigers und belegen mit 39 Punkten weiter den achten Platz.

Schlusslicht Füchse Duisburg feierten derweil beim 3:2 (0:2, 1:0, 2:0) gegen die Kassel Huskies den zweiten Sieg in Serie, bleiben aber mit 20 Zählern weiter abgeschlagen am Tabellenende.

Ingolstadts Neu-Trainer kriegt Verstärkung

Der ERC Ingolstadt war zwar am Sonntag spielfrei, sorgte aber dennoch für Schlagzeilen. Nach dem Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz trennte sich der Klub am Samstag von Trainer Benoit Laporte.

Der bisherige Co-Trainer Greg Thomson wird ab sofort Laportes Aufgaben übernehmen und das Team bereits am Dienstag bei den Hamburg Freezers betreuen.

Die Hamburger werden dabei einen neuen Stürmer präsentieren. Der 29-jährige US-Amerikaner Justin Morrison wechselt mit sofortiger Wirkung von Dynamo Minsk in die Hansestadt und erhält einen Vertrag bis zum Saisonende.

Mannheim schlägt zurück

In Hannover gingen die Gastgeber durch Eric Schneider früh in Führung (4.).

Doch Mannheim schlug vor 6464 Zuschauern zurück und kam im zweiten Drittel durch Dan McGillis (31.), Michael Hackert (36.) und Francois Methot (40.) zu drei Treffern.

Adam Mitchell verkürzte in der 58. Minute nur noch auf 2:3.

Gawlik trifft zum Sieg

6500 Besucher in Frankfurt sahen eine Begegnung auf hohem Niveau. John Slaney brachte die Lions in Front (24.).

Sieben Sekunden nach dem Ausgleich durch Herberts Vasiljevs (39.) traf Christoph Gawlik zum Siegtreffer.

Sebastian Furchner traf zur Wolfsburger Führung (7.) vor 3717 Zuschauern. Alexander Weiß (31.) und Jens Baxmann (40.) drehten zunächst das Blatt für Berlin, doch Furchner gelang der Ausgleich (45.). Das Berliner Siegtor erzielte Stefan Ustorf (52.).

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