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Gernot Tripcke (l. mit Uwe Harnos) ist seit Mai 2000 Geschäftsführer der DEL © imago

Beide Verbände beschließen einen neuen Kooperationsvertrag. Die Nationalmannschaft wird gleichberechtigt geführt.

München - Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) haben sich nach langem Gezerre auf einen neuen Kooperationsvertrag geeinigt.

Das teilte der DEB am Freitag in einer Pressemitteilung mit.

Demnach übernimmt fortan eine neue, von DEB und DEL gleichberechtigt geführte Organisation die wirtschaftliche und sportliche Führung der Nationalmannschaft.

"So ergeben sich mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Vermarktung und die DEL kann sich auch in Bezug auf sportliche Fragen mehr einbringen. Ab sofort stehen DEB und DEL gleichermaßen in der Pflicht, am Vorzeigeprodukt des deutschen Eishockeys zu arbeiten", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos.

Kein Auf- oder Abstieg

Ähnlich sieht es der DEL-Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Arnold: "Ich bin sehr zufrieden, dass es zu dieser Lösung gekommen ist."

Dagegen wird es auch weiterhin keinen Auf- oder Abstieg geben.

Die Zweitliga-Betriebsgesellschaft ESBG hat sich gegen Relegations-Playoffs und eine Beteiligung am Kooperationsvertrag entschieden, hieß es in dem Schreiben.

"Wir haben zwar eine generelle Einigung erzielt, dennoch ist es schade, dass der Weg für die Zweitligisten nicht gangbar war. Wir hätten eine Verzahnung erreichen können, aber die Bedingungen wurden von der ESBG nicht akzeptiert", erklärte Harnos.

Details werden noch bekanntgegeben

Der alte Kooperationsvertrag zwischen DEL und DEB war am 30. April dieses Jahres ausgelaufen.

Der neue Kontrakt, zu dem DEL und DEB in der kommenden Woche nähere Details bekannt geben, läuft bis zum 30. Juni 2018.

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