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Goalie Alexander Jung spielt seit 2006 für die Hannover Scorpions © getty

Nach einer Krisensitzung bleibt unklar, wie es in Hannover weitergeht. Der Alleingesellschafter der Scorpions droht mit Geldentzug.

Hannover - Die Hannover Scorpions blicken nach wie vor in eine ungewisse Zukunft.

Die Diskussionsrunde in der Staatskanzlei zwischen Alleingesellschafter Günter Papenburg, dem Oberbürgermeister Stephan Weil und Vertretern der Landesregierung um eine stärkere öffentliche Beteiligung an der Arena ist vorerst ohne Ergebnis geblieben.

"Die Gespräche verliefen gut, aber wir haben uns auf ein nächstes Treffen Mitte Januar vertagt", sagte Marco Stichnoth, Geschäftsführer der Scorpions und der Arena.

Papenburg droht mit Kürzung der Gelder

Der Bauunternehmer Papenburg hatte als Alleingesellschafter der Scorpions und der neuen Halle gedroht, Gelder beim Tabellenführer der DEL (Datencenter: Ergebnisse) zu kürzen, sollten sich die Parteien nicht annähern.

Papenburg fühlt sich bei seinem Sportengagement von der Region und Stadt nicht ausreichend unterstützt.

Bereits am Dienstag, als die Scorpions mit einem Sieg über die Kassel Huskies ins Pokalfinale einzogen, war er vom Landgericht zur Rückzahlung von 2,5 Millionen Euro an die Region Hannover verurteilt worden. (Scorpions kämpfen Huskies nieder)

Rückzahlung nur bei Gewinn

Diese Summe hatte der Kommunalverband im Jahr 2000 beim Hallenbau in Form so genannter Genussscheine vorgeschossen.

Papenburg hatte dagegen argumentiert, es sei mündlich vereinbart worden, dass eine Rückzahlung nur dann in Frage komme, wenn die Arena Gewinne abwerfen sollte.

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