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Packende Duelle auf dem Eis: Wolfsburgs Green (l.) und Hamburgs Tripp © getty

Die Freezers verspielen gegen Wolfsburg eine 2:0-Führung und müssen unter ihrem neuen Coach die nächste Niederlage hinnehmen.

München - Spannung an der Tabellenspitze und ein missglückter Einstand von Paul Malone Gardner hinter der Bande der Hamburg Freezers.

Am 30. Spieltag ist die Spitze durch eine 4:6 (1:1, 1:2, 2:3)-Niederlage von Tabellenführer Hannover Scorpions bei den Frankfurt Lions noch enger zusammengerückt.

Bei den bis auf den 13. Platz abgestürzten Hamburgern musste unterdessen Gardner gleich an seinem ersten Arbeitstag eine 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen gegen den EHC Wolfsburg einstecken.

Vier Mannschaften in Schlagdistanz

An der Tabellenspitze liegen nun gleich vier Mannschaften in Schlagdistanz. Frankfurt rückte durch den Erfolg mit nun 57 Punkten bis auf einen Zähler an die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach heran (Datencenter: Ergebnisse).

Und auch Titelverteidiger Eisbären Berlin weist als Zweiter nach einem 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)-Erfolg bei der Düsseldorfer EG nur noch einen Rückstand von einem Punkt auf.

Dahinter folgt schon DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (56), der beim 6:0 (1:0, 2:0, 3:0) gegen die Füchse Duisburg keine Probleme hatte.

Mannheim an Krefeld vorbei

Die Mannheimer zogen durch den Erfolg wieder an den Krefeld Pinguinen (53) vorbei, die bereits am Donnerstag 2:1 beim ERC Ingolstadt nach Penaltyschießen gewonnen hatten.

Den so wichtigen sechsten Tabellenplatz, der noch direkt zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, übernahmen derweil die Augsburger Panther (49) dank eines 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)-Erfolges über die Kölner Haie.

Die DEG (47) rutschte dagegen sogar auf Platz acht ab, da auch die Nürnberg Ice Tigers (48) durch einen 5:1 (1:0, 3:1, 1:0)-Erfolg gegen die Iserlohn Roosters vorbeizogen.

Huskies siegen im Kellerduell

Das Kellerduell entschieden die Kassel Huskies bei den Straubing Tigers mit 4:3 (0:1, 2:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung für sich.

5900 Zuschauer sahen in Frankfurt ein emotionsgeladenes Spitzenspiel, in dem die Scorpions durch einen Treffer von Thomas Dolak (6.) den besseren Start erwischten.

Nachdem sich die Personalnot der Lions nach der umstrittenen Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Jason Young (10.) weiter verschärft hatte, schien alles nach Plan der Hannoveraner zu laufen.

Doppelpack von Hahn

Doch Lance Ward (18.), Pat Kavanagh (23.) und Daniel Kunce (28.) drehten innerhalb von elf Minuten die Partie.

Zweimal Derek Hahn (42. und 59.) sowie Mathieu Biron (55.) erzielten die weiteren Lions-Treffer, für die Scorpions konnten Tino Boos (39.), Eric Schneider (44.) und Andre Reiß (57.) nur verkürzen (Stenogramme 30. Spieltag).

In Düsseldorf bescherten Rene Kramer (5.), Denis Pederson (43.) und Richie Regehr (53.) den Eisbären den 16. Saisonsieg und zugleich eine geglückte Revanche für das 1:2 gegen die DEG am Dienstag vor eigener Kulisse.

Für die Rheinländer war lediglich Daniel Kreutzer (51.) erfolgreich.

Nur eine kleiner Aufwärtstrend

In Hamburg hatte Gardner am Freitagmorgen die Nachfolge des entlassenenen Bill Stewart angetreten und am Abend gleich auf der Bank Platz genommen.

Mehr als einen kleinen Aufwärtstrend konnte der Kanadier aber noch nicht bewirken. Dabei verspielten die Gastgeber nach Treffern von Richard Mueller (18.) und Travis Brigley (23.) noch eine 2:0-Führung.

Norm Milley (34.) und Gregg Johnson (49.) glichen für Wolfsburg, im Penaltyschießen besiegelte Timothy Regan die Freezers-Pleite.

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