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Shane Peacock (v.) steht im Dienst der insolventen Sinupret Ice Tigers © getty

Geschäftsführer Gernot Tripcke mahnt die Vereine der DEL zur Bescheidenheit. Oft handle es sich um "hausgemachte Probleme".

Berlin - Geschäftsführer Gernot Tripcke hat die Vereine der DEL (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen) aufgefordert, angesichts der weltweiten Finanzkrise den Gürtel enger zu schnallen.

"Die Klubs werden für die neue Saison im Zuschauer- und Sponsorenbereich defensiv planen müssen und sind angehalten, ihre Kosten - insbesondere die Spielergehälter - zu reduzieren", sagte Tripcke dem Magazin "Eishockey-News".

Bereits in dieser Saison haben einige Klubs unter anderem durch den Rückgang der Zuschauerzahlen mit Finanzproblemen zu kämpfen. Die Sinupret Ice Tigers mussten sogar wegen der Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag stellen.

Bei diesen Fällen hätten "hausgemachte Probleme" die Krise ausgelöst, beschwichtigte Tripcke, er gab allerdings zu: "Die Krisenstimmung in der Wirtschaft wird auch die DEL nicht verschonen."

Freude über gelungenen Coup

Gleichzeitig äußerte Tripcke seine Freude über den gelungenen Coup, das WM-Eröffnungsspiel 2010 in der Veltins-Arena auf Schalke auszutragen.

"Das ist ein ganz wichtiger Schritt, um Eishockey in das Bewusstsein eines breiteren Publikums zu bringen", meinte er.

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