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Eisbären-Torjäger Steve Walker im Disput mit dem Schiedsrichter © getty

Vor dem 33. Spieltag stehen die Unparteiischen in der DEL im Rampenlicht. Eisbären-Coach Don Jackson übt harte Kritik.

Nach dem 4:3-Sieg gegen die Krefeld Pinguine am Dienstag war die Welt für die Eisbären Berlin wieder in Ordnung.

Das Siegtor von Oldie Marc Beaufait zwei Minuten vor dem Ende ließ den Ärger der vergangenen Tage verfliegen.

Doch die Worte von Eisbären-Coach Don Jackson, der nach der 2:3-Pleite nach Penaltyscheißen gegen die Adler Mannheim zur Schiedsrichterschelte ausgeholt hatte, hallen nach und werden auch am 33. Spieltag (LIVESCORES) zu besonderer Beobachtung der Referees führen.

Harte Schiri-Kritik

"Die Schiris sollten sich mehr und intensiver mit dem Spiel beschäftigen", hatte Jackson geschimpft.

"Das Spiel entwickelt sich weiter - dem sollten auch die Schiedsrichter gerecht werden."

Damit entfachte der 52-Jährige eine hitzige Diskussion über die Spielleiter in der DEL (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Sind führend in Europa"

"Wir machen Lehrgänge in der Vorsaison, Zwischenlehrgänge sowie Workshops alle vier bis sechs Wochen. Da sind wir führend in Europa", rechtfertigte sich der DEL-Schiedsrichter-Beauftragte Holger Gerstberger.

Sein Kollege Stefan Trainer stellte sich sogar direkt vor den von Jackson kritisierten Daniel Piechaczek. "Er hat eine sehr gute souveräne Leistung geboten. Berlin hat die Niederlage selbst verschuldet."

Jacksons Konter ließ nicht lange auf sich warten: "Ich verstehe nicht warum jede Entscheidung gerechtfertigt wird. Dadurch wird keiner besser."

Nebenberuflich Schiedsrichter

An Zündstoff fehlt es dem Thema also nicht. Und Fakt ist, dass die meisten Unparteiischen ihren Job in der DEL nur nebenberuflich ausführen.

Lediglich drei Schiedsrichter sind Profis, der Rest bekommt 400 Euro pro Einsatz plus Kilometergeld.

Krisengeschüttelte Freezers

Für Jackson Mannschaft geht es am Freitag nach Hamburg, zu den krisengeschüttelten Freezers. Dort hofft der neue Trainer Paul Gardner auf seinen zweiten Pflichtspielsieg.

Zuvor empfangen die Straubing Tigers am Donnerstag den ERC Ingolstadt.

Fest steht: Nicht nur dort werden die Männer in schwarz-weiß ganz besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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