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Keeper Youri Ziffzer (l.) musste seine erste Saisonniederlage einstecken © getty

Die Eisbären Berlin gehen in Hamburg unter. Tabellenführer Hannover schickt Krefeld mit einer Packung nach Hause.

München - Die Hannover Scorpions bleiben weiter auf Erfolgskurs.

Am zweiten Weihnachtstag siegte der Tabellenführer im Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine deutlich mit 5:0 (0:0, 3:0, 2:0) und führt die Liga nach dem insgesamt 22. Saisonsieg (67) weiter an.

Der deutsche Meister und erste Verfolger Eisbären Berlin (61) patzte bei den Hamburg Freezers.

Die "Eisschränke" (43) fertigten den Titelverteidiger 6:1 (2:1, 3:0, 1:0) ab. Beim ersten "Dreier" unter dem neuen Coach Joe Gardner in der ausverkauften Color Line Arena gingen drei Treffer auf das Konto von Richard Mueller (26., 36., 59.).

Adler überholen Eisbären

Von der Niederlage der Eisbären profitierte DEL-Rekordmeister Mannheim. Dank des 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)-Erfolgs gegen die Kassel Huskies schoben sich die Adler (64) vorbei an den Berlinern auf den zweiten Rang.

Nichts zu holen gab es dagegen für die Verfolger aus Frankfurt beim EHC Wolfsburg. Nach der 1:5 (1:2, 0:2, 0:1)-Niederlage bleiben die Lions (57) zwar Vierter, der Abstand zur Spitze beträgt allerdings zehn Punkte.

Mit dem 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)-Heimsieg gegen Schlusslicht Füchse Duisburg konnte die Düsseldorfer EG (56) Boden gutmachen und rangiert hinter den punktgleichen Krefeldern auf Rang sechs.

Augsburg gewinnt bayerisches Duell

Im Duell mit dem direkten Tabellennachbarn Nürnberg Ice Tigers siegten die Augsburger Panther (52) zu Hause 4:3 (2:1, 2:0, 0:2) und verdrängten die "Eistiger" (51) vom siebten Tabellenplatz.

Die Kölner Haie warten weiter auf einen Befreiungsschlag. Im Gastspiel bei den Iserlohn Roosters verlor der Vorjahresfinalist (39) nach Verlängerung 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1) und bleibt weiter im Tabellenkeller vor Kassel und Duisburg.

Deutliche Worte von Jackson

Scorpions-Trainer Hans Zach war mit seiner Mannschaft sehr zufrieden. "Wenn wir in einem Spiel in Führung gehen, ist es sehr schwer uns zu schlagen, weil wir sehr gut nach hinten arbeiten", sagte der Ex-Bundestrainer.

Beim deutschen Meister fand Coach Don Jackson ebenfalls deutliche Worte für die desolate Leistung der Berliner in Hamburg: "Mein Team hat im Mitteldrittel einfach schlecht gestanden. Wenn man gegen Richard Mueller spielt, sollte man wissen, wie man gegen ihn zu bestehen hat", so Jackson.

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