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Hannovers Adam Mitchell (r.) im Duell mit Deron Quint von den Eisbären Berlin © imago

Die Hannover Scorpions bauen in Berlin die Tabellenführung weiter aus. Mannheim patzt. Krefeld siegt im Derby.

München - Die Hannover Scorpions haben dem deutschen Eishockey-Meister Eisbären Berlin eine Lehrstunde erteilt und die Tabellenführung weiter ausgebaut.

Das Team von Ex-Bundestrainer Hans Zach feierte im Spitzenspiel des 37. Spieltags einen 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)-Sieg beim ärgsten Verfolger.

Damit liegt Hannover nach dem sechsten Erfolg in Serie nun komfortable neun Zähler vor den Eisbären sowie DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (beide 67 Punkte)

Der ging mit dem 2:3 (0:2, 1:1, 1:0) bei den Hamburg Freezers ebenfalls leer aus.

Pinguine feiern Derbysieg

Dahinter sind die beiden West-Klubs Krefeld Pinguine (64) und die Düsseldorfer EG (63) näher an die Spitzengruppe gerückt. Krefeld ergatterte beim 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 1:0) nach Verlängerung im rheinische Derby bei den Kölner Haien zwei Punkte.

Der achtmalige Meister aus Düsseldorf kam gegen den EHC Wolfsburg zu einem mühsamen 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) und punktete dreifach.

Lions verlieren Anschluss

Dagegen verloren die Frankfurt Lions ihr zweites Spiel in Folge und verpassten mit 60 Punkten den Anschluss an die Topteams. Gegen den ERC Ingolstadt unterlagen die Hessen 0:1 (0:0, 0:1, 0:0).

Im Kampf um den sechsten Platz, der direkt zu den Play-offs berechtigt, mussten die Nürnberg Ice Tigers (56) einen unerwarteten Rückschlag einstecken. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge verloren die Franken vor der Saison-Rekordkulisse von 6134 Zuschauern gegen die Straubing Tigers 1:4 (1:1, 0:1, 0:2).

Das nutzten die Augsburger Panther (57) und schoben sich durch einen 4:3 (0:2, 1:0, 2:1, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung über die Iserlohn Roosters auf den siebten Platz vor.

Debakel für Füchse

Einen schlechten Einstand erlebte der lettische Schlussmann Edgars Masalskis im Dress des Tabellenletzten Füchse Duisburg. Der Keeper, der erst am Neujahrstag verpflichtet worden war, musste beim 3:7 (2:3, 0:4, 1:0) gegen die Kassel Huskies gleich siebenmal hinter sich greifen (Datencenter: Ergebnisse und Tabelle).

Masalskis war bereits am Sonntag schon zu seinem Debüt gekommen, nachdem sich die beiden Stammtorhüter Lukas Lang und Ilpo Kauhanen am Freitag in Iserlohn - das Spiel wurde nach elf Minuten abgebrochen und mit 0:5 gewertet - verletzt hatten.

Goc wird zum Matchwinner

In der mit 14.200 Zuschauern ausverkauften Berliner Arena avancierte Sascha Goc zum Matchwinner für die Scorpions. Der Stürmer machte mit drei Treffern (34., 36. und 58.) fast im Alleingang den 23. Saisonsieg der clever aufspielenden Niedersachsen perfekt.

Im ersten Drittel hatten die Berliner nach Treffern von Florian Busch (2.) und Andrew Roch (18.) und einem Gegentreffer von Rainer Köttstorfer (18.) noch von einem Sieg geträumt. Den Schlusspunkt für Hannover setzte Eric Schneider (60.).

Hamburg wieder in der Spur

In Hamburg konnten die Freezers nach zuletzt drei Pleiten in Serie wieder dreifach punkten und den Rückstand zu Platz zehn, der für die Pre-Playoffs berechtigt und derzeit vom EHC Wolfsburg belegt wird, auf fünf Zähler verkürzen.

Zweimal Vitalij Aab (9. und 33.) sowie Thomas Pielmeier (19.) trafen für Hamburg. Die Treffer von Michael Hackert (32.) und Francois Methot (42.) waren für Mannheim zu wenig.

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