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Jens Baxmann und die Eisbären kassierten gegen Wolfsburg ihre 14. Saisonniederlage © getty

Meister Berlin unterliegt den Grizzly Adams in der Overtime. Verfolger Ingolstadt patzt gegen Straubing. Die Adler ziehen vorbei.

Berlin - Vizemeister schlägt Meister: Der EHC Wolfsburg hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Neuauflage des Vorjahresfinals bei den Eisbären Berlin gewonnen.

Die Niedersachsen bezwangen den Tabellenführer 4:3 (2:1, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung und festigten durch den ersten Sieg in der Hauptstadt seit 2004 den vierten Platz.

Berlin bleibt mit 80 Punkten dennoch Spitzenreiter vor dem neuen Zweiten Adler Mannheim (77), der durch ein 5:4 (1:2, 2:0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung in Iserlohn den ERC Ingolstadt (76) überholte. (SERVICE: Stenogramme 42. Spieltag)

Fischer trifft entscheidend

Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Berliner O2-World erzielte Christopher Fischer nach 92 Sekunden der Overtime den Siegtreffer.

Zuvor waren Christoph Höhenleitner (16.), Adrian Foster (20.) und John Laliberte (40.) für die Gäste erfolgreich gewesen.

TJ Mulock rettete die Eisbären, die ihre fünfte Niederlage aus den vergangenen acht Spielen kassierten, 59 Sekunden vor der Sirene in die Verlängerung. Barry Tallackson (20.) und Sven Felski (40.) hatten zum zwischenzeitlichen 2:2 ausgeglichen.

Zwei Gawlik-Tore zu wenig

Verfolger ERC Ingolstadt verpasste beim 3:5 (1:2, 0:2, 2:1) gegen den bayerischen Rivalen Straubing Tigers den zehnten Heimsieg in Folge, auch zwei Tore von Christoph Gawlik reichten den Gastgebern nicht.

Von der Niederlage profitierten die Mannheimer Adler, die bei den Roosters nach 0:2-Rückstand noch siegten.

Im zweiten bayerischen Derby des Abends sammelte der EHC München beim 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) gegen die Augsburger Panther wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze.

Krefeld siegt in Düsseldorf

Weiter im Aufwind befinden sich auch die Krefeld Pinguine, die im "Straßenbahnderby" bei der Düsseldorfer EG mit 4:2 (1:0, 1:0, 2:2) die Oberhand behielten.

Rok Ticar und Daniel Pietta sorgten erst in der 59. und 60. mit einem späten Doppelschlag für die Entscheidung.

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