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Abgeschlagener Letzter und dann 1:9-Klatsche waren zu viel für Hegen und Kollegen © getty

Letzter Platz, negative Tordifferenz von 88 Toren und 1:9-Packung - die sportliche Leitung der Füchse tritt ab.

Duisburg - Die sportliche Leitung des DEL-Schlusslichts Füchse Duisburg ist am Mittwoch geschlossen zurückgetreten.

"Es ist die Konsequenz aus den desolaten Auftritten der letzten neun Spiele, die allesamt verloren gingen.", sagte der Hauptgesellschafter der Füchse, Ralf Pape.

Ratlosigkeit im Fuchsbau

"Sie waren irgendwie mit dem Latein am Ende, ich habe die Entscheidung mit Bedauern aufgenommen", fügte er an.

Einen Tag nach dem 1:9-Debakel in der Deutschen Eishockey Liga beim EHC Wolfsburg baten Trainer Dieter Hegen, Assistent Karel Lang sowie der sportliche Leiter Franz Fritzmeier um Freistellung. ad

"Sie haben im Sinne des Vereins gehandelt. Wie es jetzt weitergeht, weiß ich nicht. Ich werde mich ins Kämmerlein setzen und überlegen, wer nun das Training leiten soll", sagte Klub-Boss Pape.

Abschied nach vier Monaten

Man wolle die Saison vernünftig beenden, fügte der Alleingesellschafter der Füchse an.

Ex-Nationalspieler Hegen war am 16. September 2008, 343 Tage nach dem Ende seiner ersten Amtszeit (2002 bis 2007), an die Bande der Füchse zurückgekehrt. Damals war Lang als Chefcoach zurückgetreten.

Zuletzt hatte Duisburg neun Spiele in Serie bei einem katastrophalen Torverhältnis von 8:46 verloren; nach 38 Spielen hat der abgeschlagene Tabellenletzte nur 25 Punkte auf dem Konto und 18 Punkte Rückstand auf den Vorletzten Kassel Huskies.

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