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Constantin Braun bejubelt seinen 1:0-Treffer gegen die Adler aus Mannheim © imago

Während Hannover weiter vorn bleibt, verweigern die Mannheimer Fans dem Team die Unterstützung. Die Füchse überraschen.

München - Die Hannover Scorpions ziehen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter einsam ihre Kreise, kamen aber am Freitagabend nur durch einen Kraftakt zum Erfolg.

Erst 15 Sekunden vor Schluss erzielte Nationalspieler Sascha Goc das entscheidende Tor zum 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters.

Mit dem 26. Saisonsieg behauptete die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach ihren komfortablen Vorsprung von acht Punkten auf Meister Eisbären Berlin.

Kantersieg im Spitzenspiel

Der Titelverteidiger gewann das Schlagerspiel des 43. Spieltages bei DEL-Rekordmeister Adler Mannheim 7:2 (2:0, 2:1, 3:1) und vergrößerte damit seinerseits den Vorsprung auf den direkten Verfolger auf ebenfalls acht Zähler.

Neuer Vierter sind die Krefeld Pinguine nach einem 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Verlängerung gegen den EHC Wolfsburg.

Dusan Milo traf nach nur 38 Sekunden im "sudden death" für die Gastgeber, die vor der Partie ihren Vertrag mit dem kanadischen Torhüter Scott Langkow um zwei Jahre verlängerten.

Huskies gegen in Nürnberg unter

Mit einem Kantersieg rückten die Nürnberg Ice Tigers auf den siebten Tabellenplatz vor. Die Franken schickten die Kassel Huskies mit einer 2:7 (1:3, 0:3, 1:1)-Niederlage auf die Heimreise.

Mit 68 Punkten verdrängten die "Eistiger" die Augsburger Panther (66) nach deren 2:5 (0:1, 1:1, 1:3)-Niederlage gegen die Kölner Haie auf Rang acht.

Eine Enttäuschung erlebten 5601 Zuschauer in Düsseldorf, wo die DEG durch ein 2:3 (0:1, 2:1, 0:1) gegen die Hamburg Freezers einen Rückschlag im Kampf um die direkte Qualifikation für die Play-offs erlitt und um den sechsten Platz bangen muss.

Füchse überraschen

Ihren nächsten Sieg nach dem überraschenden 4:2 am Dienstag in Berlin feierten die Füchse Duisburg.

Das abgeschlagene DEL-Schlusslicht bezwang den ERC Ingolstadt 5:4 (1:1, 1:1, 3:2) und verbuchte den siebten Saisonerfolg.

Meisterlich spielten die Eisbären Berlin auf. Vor 13.600 Zuschauern in der Mannheimer Arena lagen die Gäste nach 30 Minuten durch Treffer von Constantin Braun, Andre Rankel, Frank Hördler und Deron Quint 4:0 in Führung, ehe den Hausherren durch Tomas Martinec der Anschlusstreffer glückte.

Richie Regehr stellte den alten Abstand wieder her, ehe Colin Forbes zum zweiten Mal für die Adler traf. Die Berliner Sven Felski und Denis Pederson sorgten für den Endstand.

Stumme Adler-Fans

Die Adler hatten sich am vergangenen Sonntag durch eine 1:5-Heimpleite gegen die Augsburger Panther den Unmut ihrer Fans zugezogen.

Die Folge: Die Anhänger blieben im ersten Drittel aus Protest gegen die Leistung stumm, erst ab dem Mittelabschnitt feuerten sie ihre Manschaft wieder an.

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