vergrößernverkleinern
Jean-Francois Fortin erzielte in 26 Spielen für Krefeld zwei Tore © imago

Jean-Francois Fortin von den Krefeld Pinguinen möchte die Schlittschuhe an den Nagel hängen und beim "Secret Service" anheuern.

Von Felix Götz

München/Krefeld ? Kaum ist Krefelds Frankokanadier Jean-Francois Fortin wieder richtig in Form, da denkt er schon an sein Karriereende.

Als Verteidiger ist er es gewohnt, das eigene Tor zu beschützen, jetzt will der 29-Jährige kanadische Regierungsbeamte behüten.

"Ich möchte bei einer Regierungsbehörde einsteigen, grob gesagt, beim 'Secret Service'. Dazu muss ich mich noch einigen Gesprächen stellen", sagte der aus der größten kanadischen Provinz Quebec stammende Fortin der "Eishockey News" und verschwand in den Flieger.

Er möchte alles Nötige jetzt klären, wo die DEL wegen des Qualifikations-Turniers für die Olympischen Winterspiele in Vancouver eine kleine Pause einlegt.

Zum Abschied die Meisterschaft?

Mit den Pinguinen läuft es für den ehemaligen Wolfsburger gut. (DATENCENTER: Alles zur DEL)

Krefeld ist Dritter, wird aller Voraussicht nach in die Playoffs einziehen und dort auch ein Wörtchen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft mitsprechen.

Fortin selbst kommt nach einigen konditionellen Schwierigkeiten zu Beginn der Saison immer besser in Fahrt.

Security-Job ist reizvoller

Der ehemalige NHL-Profi der Washington Capitals erzielte in dieser Spielzeit bisher zwei Tore, gab drei Vorlagen und verriegelt die linke Abwehrseite der Krefelder souverän.

Trotz der guten sportlichen Perspektiven reizt Fortin der mögliche Job beim kanadischen "Secret Service" aber deutlich mehr.

"Sollte es klappen und die ganze Sache meinen Vorstellungen entsprechen, werde ich meine Karriere beenden", kündigte der Calder-Cup-Sieger von 2006 an.

Zweifel am Karriereende

Ob Fortin tatsächlich seine Karriere bereits im Sommer beendet und dann Premierminister Stephen Harper beschützt, darf zumindest bezweifelt werden.

Bereits nach seinem missglückten Engagement in der russischen KHL Anfang 2008 (nur vier Einsätze für Balashikha) wollte der "Blueliner" aufhören.

Aber die Pinguine hatten relativ wenig Mühe Fortin vom Fortsetzen seiner Laufbahn zu überzeugen und nahmen ihn unter Vertrag.

Zurück zur StartseiteZum Forum - jetzt mitdiskutieren!

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel