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Der Norweger Tore Vikingstad (l.) spielt seit 2008 für die Hannover Scorpions © getty

Die Hannover Scorpions stehen nach einem klaren Heimsieg als erstes DEL-Team in den Playoffs. Mannheim und Berlin patzen.

München - Die Hannover Scorpions haben sich in der DEL als erste Mannschaft das Playoff-Ticket gesichert und zugleich die Tabellenführung ausgebaut.

Die Mannschaft von Trainer Hans Zach besiegte die Nürnberg Ice Tigers 4:1 (0: 0, 3:0, 1:1) und ist mit 92 Punkten nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen.

Hannover liegt nun fünf Punkte vor Meister Berlin (87), der bei den Grizzly Adams Wolfsburg überraschend 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) verlor.

Verfolger lassen Punkte liegen

Hinter dem Spitzenduo gibt es ein großes Gerangel um die besten Plätze für die Playoffs. DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (82) bleibt zwar Dritter, gab beim 3:4 (0:2, 1:1, 2:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Iserlohn Rooster aber wichtige zwei Zähler ab.

Auch die Krefeld Pinguine (78) patzten beim 1:3 (0:1, 1:2, 0:0) gegen den ERC Ingolstadt, sodass der rheinische Rivale Düsseldorfer EG (79) mit einem 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gegen die Straubing Tigers vorbeiziehen konnte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Gerangel um dirkekte Playoff-Qualifikation

Weiter auf dem Vormarsch sind die Hamburg Freezers (70), die beim 6:2 (3:0, 3:0, 0:2) gegen die Kassel Huskies den siebten Sieg aus den letzten acht Partien verbuchten und auf den neunten Platz vorrückten - direkt im Windschatten der Augsburger Panther (73), der Frankfurt Lions (72) und der Nürnberg Ice Tigers (71).

Das Kellerduell entschieden unterdessen die Füchse Duisburg für sich. Gegen die Kölner Haie sprang ein 5:4 (1:1, 3:1, 0:2, 1:0) nach Verlängerung heraus.

Vikingstadt mit Doppelpack

Hannover genügten im Mitteldrittek acht starke Minuten, um das Spiel für sich zu entscheiden. Der Ex-Düsseldorfer Tore Vikingstad (26. und 34.) sowie Thomas Dolak (32.) schossen eine beruhigende 3:0-Führung heraus.

Klaus Kathan (46.) erzielte den weiteren Scorpions-Treffer, Nürnberg kam durch Alain Nasreddine zum Ehrentreffer (50.).

In Wolfsburg bescherten Jason Ulmer (5.), Jan-Axel Alavaara (26.) und Justin Papineau (60.) den Pokalfinalisten drei Punkte. Für Berlin trafen lediglich Steve Walker (12.) und Denis Pederson (59.).

Adler "patzen" zu Hause

Nach zuletzt drei Siegen in Folge waren die Mannheimer vor 12. 276 Zuschauern zunächst kaum wiederzuerkennen.

Gegen die elftplatzierten Iserlohn Roosters lagen die Kurpfälzer durch Treffer von Jimmy Roy (1.), Ryan Ready (15.) und Marty Wilford (31. ) früh mit 0:3 im Hintertreffen, ehe Ronny Arendt (37.), Rene Corbet (42.) und Prestin Ryan (57.) noch die Verlängerung erzwangen.

Dort erzielte Paul Traynor (65.) aber dann den Siegtreffer für die Roosters.

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