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Constantin Braun (vorn) begann seine Karriere beim Nachwuchs der Adler Mannheim © imago

Die Eisbären kassieren gegen Hamburg kurz vor Schluss drei Tore und verlieren noch. Mannheim gewinnt einen Krimi. Köln patzt.

München - Titelverteidiger Eisbären Berlin hat in den Playoffs der DEL einen sicher geglaubten Sieg verschenkt.

Der sechsmalige DEL-Champion musste sich bei den Hamburg Freezers nach einer 3:1-Führung vier Minuten vor Schluss noch mit 3:5 (1:0, 1:1, 1:4) geschlagen geben und somit den 1:1-Ausgleich in der Best-of-Seven-Serie hinnehmen.

Hauptrundensieger Adler Mannheim hat den Patzer zu Playoff-Beginn mit Mühe ausgebügelt und nach einer wahren Nervenschlacht das Viertelfinale gegen den EHC Wolfsburg ausgeglichen.

Plachta mit der Erlösung

Im zweiten Spiel der Best-of-seven-Serie feierte der sechsmalige Meister einen 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 0:0, 0:0, 1:0)-Auswärtserfolg nach Verlängerung, Matthias Plachta erzielte in der 106. Spielminute den entscheidenden Treffer.

Die Begegnung vor 3471 Zuschauern war die fünftlängste der DEL-Geschichte.

Köln unterliegt bei Tigers

Auf den zweiten Sieg in ihrer Viertelfinalpaarung müssen die Kölner Haie warten.

Der Vorrundenzweite verlor nach dem souveränen Auftaktsieg (6:1) bei den Straubing Tigers 2:5 (1:1, 0:0, 1:4) und verpasste ebenso wie die Krefeld Pinguine in ihrer Serie einen großen Schritt in Richtung Halbfinale. Krefeld unterlag beim ERC Ingolstadt 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Baldiges Wiedersehen

Bereits am Sonntag (14.30 Uhr LIVESCORES) stehen sich die Mannschaften der jeweiligen Paarungen zum dritten Mal gegenüber. (DATENCENTER: Die Saison 2012/13)

Rankel bricht den Bann

Anders als im ersten Duell waren die Berliner in Hamburg von Beginn an hellwach. Es dauerte aber bis zur 16. Minute, ehe Nationalstürmer Andre Rankel für die Gäste traf. (STENOGRAMME: Viertelfinale)

Nach dem Ausgleich von Freezers-Stürmer Jerome Flaake (25.) sorgten Barry Tallackson (36.) und Darin Olver (46.) für eine beruhigende Führung. Doch der Schlussspurt der Freezers mit Treffern von Colin Murphy, Eric Schneider (beide 57.), Thomas Dolak (59.) und erneut Flaake (60.) stellte den Spielverlauf auf den Kopf. 18 Sekunden vor Schluss sorgte eine Massenschlägerei für volle Strafbänke.

Down trifft früh

Den frühen Straubinger Führungstreffer durch Blaine Down (2.) glich Haie-Kapitän John Tripp, der im ersten Aufeinandertreffen zweimal erfolgreich gewesen war, in der 14. Minute aus.

Im Schlussabschnitt stellten dann Rene Röthke (44./59.), Alexander Dotzler und erneut Down (beide 51.) die Weichen auf Sieg. Ales Kranjc (58.) erzielte zwischenzeitlich das 2:4.

Ingolstadt wackelt nur kurz

Ingolstadt hatte nur zu Beginn Probleme mit den Gästen. Joseph Motzko (12./46.), Michel Periard (25.) und Jean-Francois Boucher (51.) erzielten die Tore für die Gastgeber. Mark Voakes (14.) hatte zuvor ausgeglichen.

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