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Der Kölner Andreas Renz leidet unter Herzrhythmusstörungen © getty

Schock für die Haie. Torwart Müller muss am Kopf operiert werden. Wegen Herzrhythmusstörungen unterzieht sich Renz einem Eingriff.

Köln - Eishockey-Nationalspieler Andreas Renz muss sich einer Herzoperation unterziehen.

Der 31-Jährige leidet seit acht Jahren unter Herzrhythmusstörungen.

Weil sich die Beschwerden in den vergangenen Wochen häuften, entschied sich der Verteidiger der Kölner Haie für einen Eingriff am Freitag in München.

"Anhand von Ultraschall-Bildern soll über meine Leiste die Stelle am Herz verödet werden", sagte Renz dem Kölner "Express".

"Habe ein wenig Angst"

Er gab zu: "Ich habe doch ein wenig Angst. Ich bin erst einmal als Kind am Blinddarm operiert worden. Doch diese OP kann man nicht mit einer Verletzung am Zeh vergleichen. Ich werde unter Vollnarkose stehen. Bei dem Gedanken, dass man einem ans Herz geht, wird einem schon sehr mulmig."

Nach Angaben seines Klubs soll das Herz bereits zwei Tage nach dem Eingriff wieder voll belastbar sein. Schon in der ersten Pokalrunde am 30. und 31. August soll der Rekordspieler der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder auf dem Eis stehen.

Rudslätt am Meniskus operiert

Zum DEL-Saisonstart müssen die Haie dagegen auf Stürmer Daniel Rudslätt verzichten.

Der Schwede unterzog sich am Mittwoch einer Meniskusoperation und fällt drei Wochen lang aus.

Eingriff bei Müller gut verlaufen

Noch länger fehlt Nationaltorwart Robert Müller, der am Montag in Heidelberg erneut wegen eines wieder gewachsenen Hirntumors operiert werden musste.

Dieser Eingriff ist nach Angaben des Klubs "planmäßig und gut verlaufen. Müller ist auf dem Weg der Besserung", hieß es in einer Pressemitteilung der Haie. Für den Keeper "ist ein stationärer Aufenthalt von einigen Tagen eingeplant. Zudem werden Therapie- und Reha-Maßnahmen eingeleitet".

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