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Torhüter Rob Zepp wurde 1999 von den Atlanta Thrashers aus der NHL gedraftet © imago

Für die meisten Coaches sind die Eisbären wieder Favorit auf den Meistertitel. Der neue Coach mauert. Adler und Co. greifen an.

München - In der 20. Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gibt es einen Dreikampf um den Jubiläumstitel. Das erwarten zumindest die Trainer.

"Für mich liegen Berlin, Mannheim und Köln vorn. Sie haben einfach die besten und ausgeglichensten Kader. Dazu kommt, dass die ihre Leistungsträger gehalten und gute Spieler dazu bekommen haben", sagte Benoit Laporte von den Hamburg Freezers vor dem Start am Freitag und sprach damit für die meisten seiner Kollegen.

Berlin wieder Topfavorit

In einer Umfrage nannten zwölf Coaches Titelverteidiger Eisbären Berlin, der in der vergangenen Saison zum siebten Mal seit 2005 Meister geworden war.

Vizemeister Kölner Haie kam auf elf, Ex-Champion Adler Mannheim auf zehn Nennungen. Die Eisbären, in den letzten Jahren stets Top-Favorit, haben ihren Trainer gewechselt.

Tomlinson mit Understatement

Jeff Tomlinson sieht den DEL-Rekordmeister - anders als sein Vorgänger Don Jackson - nicht mehr als unumstrittene Nummer eins der Liga.

Der Neue schiebt den Hamburg Freezers die Favoritenrolle zu, der Viertelfinalist der Vorsaison mache "dieses Jahr einen sehr starken Eindruck". Vier weitere Trainer trauen den Hanseaten ebenfalls den großen Wurf zu.

Im Süden wächst die Konkurrenz

Neu im Kreis der Titelaspiranten ist der EHC Red Bull München. Nach der Übernahme durch den österreichischen Brausehersteller sehen immerhin vier DEL-Coaches die enorm aufgerüsteten Bayern als ernsthafte Anwärter.

"Sie haben zehn Top-Ausländer geholt und richtig investiert", sagte Christian Brittig von der Düsseldorfer EG. Außenseiter sind der ERC Ingolstadt (2), die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg (1), die Augsburger Panther (1) und die Krefeld Pinguine (1). Mehrfachnennungen waren möglich.

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