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Die Berliner haben nach der Wolfsburg-Pleite den Kontakt zur Spitze verloren © getty

Titelverteidiger Berlin nimmt sich die erste Minikrise unter dem neuen Coach Tomlinson. Krefeld kassiert die erste Saisonpleite.

München - Erste kleine Krise in Berlin: Der Meister hat in der DEL zum dritten Mal nacheinander verloren.

Die Eisbären unterlagen am 5. Spieltag in eigener Halle dem EHC Wolfsburg mit 1:3 (0:0, 0:2, 1:1) und haben damit erst einmal den Kontakt zur Spitze verloren. Erstmals in der neuen Spielzeit kassierte Krefeld eine Niederlage.

Die Pinguine stolperten beim ERC Ingolstadt überraschend klar mit 0:3 (0:0, 0:1, 0:2) und verloren die Tabellenführung an die Nürnberg Ice Tigers. Die Franken sind nach einem ungefährdeten 6:3 (2:0, 3:2, 1:1) am Freitag bei den Augsburger Panthern nun als einziges DEL-Team noch unbezwungen (STENOGRAMME: Der 5. Spieltag).

Holperstart vergessen machen

Eigentlich wollten die Eisbären vor 12 900 Fans den Holperstart in die neue Saison vergessen machen.

Doch der Titelverteidiger kommt unter dem neuen Trainer Jeff Tomlinson einfach nicht in Schwung. Brett Palin und zweimal Sebastian Furchner erzielten in Berlin die Tore für die Gäste aus Wolfsburg.

Jullian Talbot konnte nur verkürzen. Die Grizzly Adams stehen in der Tabelle hinter Krefeld (14 Punkte) nun auf Rang zwei (13). Der siebenmalige Champion Eisbären hat nach fünf Runden nur sechs Zähler auf dem Konto.

Ingolstadt mit effektivem Spiel

Die Nürnberger ließen in Augsburg nichts anbrennen. Yasin Ehliz und Evan Kaufmann sorgten schon im ersten Drittel für eine 2:0-Führung.

Zwar schöpften die Gastgeber vor 4692 Fans durch die Treffer von Thomas Jordan Trevelyan (22.) und John Zeiler (28.) Mut. Doch Jan Stastny (27.), nochmals Kaufmann (33.), Connor James (38.) und Patrick Reimer (60.) sorgten für klare Verhältnisse.

Ingolstadt überraschte die Krefeld Pinguine mit effektivem Spiel. Der ERC verteidigte vor 2551 Zuschauern nicht nur geschickt das eigene Tor, sondern kam durch den Kanadier Michel Périard auch zum 1:0 (26.). Timothy Conboy und John Laliberte legten zum umjubelten 3:0 für Ingolstadt nach.

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