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Andre Rankel (2.v.l.) traf zweimal für die Eisbären gegen Hamburg © getty

Die Eisbären starten mit einem 5:3 gegen Hamburg in das Play-Off-Viertelfinale. Hannover revanchiert sich an Wolfsburg.

München - Titelverteidiger Eisbären Berlin ist mit einem Erfolg ins Play-off-Viertelfinale der DEL gestartet.

Der Vorrundenerste gewann das betriebsinterne Duell gegen die Hamburg Freezers, die wie die Eisbären dem US-Milliardär Philip Anschutz gehören, mit 5:3 (1:0, 2:2, 2:1) und ging in der "best-of-seven"-Serie ebenso in Führung wie DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, die Hannover Scorpions und Ex-Champion Krefeld Pinguine.

Mannheim bezwang die Nürnberg Ice Tigers deutlich mit 5:0 (0:0, 2:0, 3:0), Hannover besiegte Pokalsieger EHC Wolfsburg 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) und Krefeld setzte sich im rheinischen Derby beim achtmaligen Meister Düsseldorfer EG 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) durch.

In einem abwechslungsreichen Spiel in Berlin trafen Nathan Robinson (12.), Andre Rankel (32./60.), Sven Felski (38.) und Alexander Weiß (57.) für die Gastgeber.

John Tripp (23.), Rob Leask (39.) und Witali Aab (52.) erzielten die Tore der Freezers, die sich erst in fünf packenden Begegnungen in den Vor-Play-offs gegen die Frankfurt Lions für das Viertelfinale qualifiziert hatten.

Vor 11.698 Besuchern in Mannheim stellten Sven Butenschön (28.), Michael Hackert (39.), Colin Forbes (44./55.) und Ronny Arendt (54.) die Weichen nach einem torlosen ersten Drittel für den Vorrundenvierten auf Sieg.

Hannover schlägt Wolfsburg

In der Neuauflage des Pokalfinals nahm der Vorrundenzweite aus Hannover erfolgreich Revanche gegen Wolfsburg. Vor 5070 Zuschauern trafen Matt Dzieduszycki (16.) und Chris Herperger (39.) im Niedersachsen-Derby für die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach.

Ken Magowan verkürzte für die Gäste (40.), die in den Vor-Play-offs die Augsburger Panther ausgeschaltet hatten.

Pinguine siegen

Krefeld ging vor 9320 Zuschauern im Straßenbahn-Duell in Düsseldorf durch Michael Endraß in Führung (15.). Nach dem Ausgleich durch Andrew Hedlund (22.) brachten Daniel Pietta und Herberts Vasiljevs die Pinguine innerhalb von 21 Sekunden wieder auf die Siegerstraße (24.). (Ergebnisse und Spielplan der Play-offs)

Rob Collins schaffte nur noch den Anschlusstreffer (52.).

Am Sonntag findet in allen Viertelfinals die zweite von sieben möglichen Begegnungen statt. Vier Siege sind zum Einzug ins Halbfinale notwendig.

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