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Andre Rankel (l.)erzielte in der 19. Minute der Verlängerung den Berliner Siegtreffer © imago

Eisbären und Freezers betreiben im zweiten Playoffspiel Werbung fürs Eishockey. In den anderen Duellen beginnen die Serien wieder bei null.

München - Der Meister bleibt unbeirrt auf Titelkurs, doch sonst herrscht Spannung pur im Playoff-Viertelfinale

Trotz des Wirbels um den Rückzug der Füchse Duisburg (Duisburg zieht sich aus der DEL zurück) - auf dem Eis betreibt die DEL beste Werbung für ihren Sport.

Das Spiel zwischen Meister Eisbären Berlin und den Hamburg Freezers bot Spannung pur mit drei Verlängerungen und dem Meister auf Erfolgskurs.

"Das war eines der besten Playoffspiele, die ich je gesehen habe", schwärmte Trainer Don Jackson nach dem 3:2-Sieg der Eisbären in Hamburg, den Andre Rankel in der 19. Minute der Verlängerung sichergestellt hatte.

Noch keine Vorentscheidung

Obwohl der Titelverteidiger im betriebsinternen Duell der beiden Anschutz-Klubs am Dienstag (19.30 Uhr LIVESCORES) in der heimischen Arena mit 3:0 in der Best-of-Seven-Serie in Führung gehen kann, wollte Jackson noch von keiner Vorentscheidung sprechen.

"Hamburg ist ein harter Herausforderer, es ist noch nicht vorbei", sagte der Eisbären-Coach bestimmt.

Aus Best of Seven wird Best of Five

Alle anderen Viertelfinal-Duelle beginnen am Dienstag wieder bei Null.

"Aus Best of Seven ist jetzt Best of Five geworden", sagte Trainer Hans Zach von den Hannover Scorpions nach der 2:3-Niederlage nach Verlängerung beim Pokalsieger EHC Wolfsburg.

Der Außenseiter aus der Autostadt, der zum Auftakt 1:2 verloren hatte, wittert nach dem Ausgleich Morgenluft. "Jetzt liegt der Druck wieder auf Hannover", meinte Trainer Toni Krinner.

Hoffnung in Düsseldorf

Die Düsseldorfer EG sieht sich nach dem 4:3 nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen wieder auf dem richtigen Weg. Dass sein Team dabei ein 0:2 aufholte, freute DEG-Coach Harold Kreis besonders:

"Das ist ganz wichtig in den Playoffs. Jetzt verlieren die Spieler nicht den Kopf und glauben, dass sie auch nach einem Rückstand noch gewinnen können."

Nürnberg gleicht aus

In Nürnberg kämpften sich die wirtschaftlich angeschlagenen Ice Tigers sportlich zurück.

"Wir sind wieder da und wollen noch was reißen", sagte Trainer Andreas Brockmann nach dem 5:3 gegen die Mannheimer Adler, das von einer Massenschlägerei und insgesamt 143 Strafminuten überschattet wurde.

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