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Alles im Plan: Der Meister aus Berlin hat das Halbfinale vor Augen © getty

Dritter Sieg im dritten Viertelfinalspiel! Selbst Probleme mit der Beleuchtungsanlage können die Eisbären nicht stoppen.

München - Titelverteidiger Eisbären Berlin hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Kurs auf das Play-off-Halbfinale genommen.

Die Berliner besiegten im dritten Viertelfinale die Hamburg Freezers souverän mit 7:2 (3:0, 3:2, 1:0) und gingen in der Serie "Best of Seven" mit 3:0 in Führung.

Den Eisbären fehlt damit nur noch ein Erfolg zum erneuten Einzug in die Vorschlussrunde (DEL-Ergebnisse).

Auch die Adler Mannheim haben das Halbfinale ins Visier genommen. Der Rekordmeister bezwang die Nürnberg Ice Tigers 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) und feierte damit den zweiten Erfolg.

Problem mit der Beleuchtungsanlage

Ex-Meister Krefeld Pinguine und Pokalsieger EHC Wolfsburg führen nach Auswärtssiegen in ihrer Serie ebenfalls mit 2:1. Die Krefelder gewannen bei der Düsseldorfer EG 2:1 (1:0, 1:1, 0:0), Wolfsburg setzte sich im Niedersachsen-Derby beim Vorrundenzweiten Hannover Scorpions mit 3:2 (1:0, 0:0, 2:2) durch.

Vor 13.600 begeisterten Zuschauern in Berlin schossen Alexander Weiß (2.), Tyson Mulock (13.), Mark Beaufait (20.), Steve Walker (26.), Daniel Weiß (32.), Nathan Robinson (40.) und Andre Rankel (50.) den Kantersieg heraus.

Für die Freezers, die das Viertelfinale erst durch die Vor-Play-offs erreicht hatten, erzielten Francois Fortier (21.) und Alexander Barta (31.) die Tore. Die Begnung begann wegen eines Problems mit der Beleuchtungsanlage mit 20 Minuten Verspätung.

Keller im Krankenhaus

In Mannheim trafen unterdessen Francois Methot (2.), Jason Jaspers (19.) und Prestin Ryan (40.) vor 10.839 Zuschauern für die Gastgeber. Brad Leeb (35.) und Shane Peacock (52.) brachten die Franken zweimal heran.

In der 25. Minute wurde der Nürnberger Florian Keller von einem von der Bande zurückprallenden Puck nach einem Befreiungsschlag von Blake Sloan am Kopf getroffen.

Bei Untersuchungen in einem Mannheimer Krankenhaus wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Keller verließ die Klinik aber noch am Dienstagabend. Die Begegnung war nach dem Vorfall knapp zehn Minuten unterbrochen.

Storr sieht schlecht aus

Vor 8817 Zuschauern in Düsseldorf sah DEG-Schlussmann Jamie Storr bei den Toren von Roland Verwey (20.) und Richard Pavlikovsky (22.) nicht gut aus.

Bei Krefeld lieferte Torhüter Scott Langkow hingegen eine starke Begegnung ab und musste nur einen Gegentreffer durch Ryan Caldwell hinnehmen (33.).

Es war der dritte Auswärtssieg im dritten Spiel der Serie.

Das bessere Ende für Wolfsburg

In Hannover glichen Chris Herperger (42.) und Rainer Köttstorfer (49.) die Führung der Gäste zwar zweimal aus, doch nach Treffern von Jan Zurek (11.), Sebastian Furchner (49.) und Matt Kinch (50.) hatten die Wolfsburger in der Neuauflage des Pokalfinals vor 3718 Besuchern das bessere Ende für sich.

Die vierten Spiele der Viertelfinals finden am Freitag (19.30 Uhr) statt.

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