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Chris Harrington (M.) und Patrick Hager (l.) schenkten sich wie KEV und DEG nichts © getty

Das niedersächsische Duell gegen Wolfsburg geht an die Scorpions. In Krefeld nutzt den Metro Stars eine Aufholjagd nichts.

Wolfsburg/Krefeld - Die Hannover Scorpions sind Titelverteidiger Eisbären Berlin und Rekordmeister Adler Mannheim (Adler stürmen ins Halbfinale) ins Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gefolgt.

Die Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Hans Zach gewann das Niedersachsen-Derby bei Pokalsieger EHC Wolfsburg mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) und entschied die `best-of-seven"-Serie mit 4:2 für sich.(DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse der Playoffs)

Die Düsseldorfer EG nutzte ihren ersten Matchball zum Halbfinaleinzug unterdessen nicht. Der achtmalige deutsche Meister verlor Spiel sechs des Viertelfinals beim Ex-Champion Krefeld Pinguine 3:4 (0:3, 1:0, 2:1).

Das entscheidende siebte Spiel im Straßenbahn-Duell findet am Donnerstag (19.30 Uhr) in Düsseldorf statt.

Wolfsburg erspielte sich im ersten Drittel eine Vielzahl von Chancen. Der Vorrundenzweite Hannover agierte sehr defensiv und lauerte auf Konter.

Als sich die 2752 Zuschauern auch auf einen torlosen Mittelabschnitt eingestellt hatten, erzielte Tore Vikingstad in Überzahl die Führung der Gäste (38.). Für die Entscheidung sorgte Adam Mitchell (57.).

Starker Krefelder Beginn

Vor 7339 Besuchern in Krefeld legten die Gastgeber im ersten Drittel einen echten Sturmlauf hin. Daniel Pietta (2.), Roland Verwey (6.) und Serge Payer in Überzahl (18.) schossen einen scheinbar beruhigenden 3:0-Vorsprung heraus.

"Wir haben noch viel Luft nach oben", sagte DEG-Manager Lance Nethery in der ersten Pause. Die Gäste kamen immer einen Schritt zu spät und wirkten müde.

DEG kommt wieder heran

Doch Krefeld verpasste es im zweiten Drittel, für eine Vorentscheidung zu sorgen. So brachte Brandon Reid sein Team in Überzahl wieder heran (40.). Zu Beginn eines packenden Schlussabschnitts verkürzte Patrick Reimer auf 2:3 (41.), ehe Adam Courchaine in Überzahl sogar zum Ausgleich traf (45.).

Doch Verteidiger Chris Heid stellte den ersten Krefelder Heimsieg in der Serie sicher (47.).

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