vergrößernverkleinern
Die Ice Tigers unterlagen im Playoff-Viertelfinale den Adler Mannheim in fünf Spielen © getty

Jürgen Arnold will mit dem Kapitel Ice Tigers schnell abschließen. Zudem kündigte er an, dass sich sein Klub am Nürnberger Kader bedienen werde.

Ingolstadt - Der Aufsichtsratsvorsitzende der DEL will die Nürnberg Ice Tigers angesichts deren wahrscheinlicher Insolvenz so schnell wie möglich loswerden.

"Ich werde unverzüglich eine Gesellschafterversammlung einberufen, die dann über den Lizenzentzug beschließt", erklärte Jürgen Arnold dem "Donaukurier".

Arnold, zugleich Geschäftsführer des ERC Ingolstadt, kündigte außerdem für die Zukunft ein härteres Durchgreifen an: "Klar ist, dass es so einen Zirkus wie in Nürnberg in meiner Amtszeit in der DEL nicht mehr geben wird."

Ice Tigers nicht zu retten

Am Donnerstag hatte die Investorengruppe um den Schmuckhändler Thomas Sabo in einer schriftlichen Stellungnahme mitgeteilt, dass es ihr "nicht mehr möglich ist, die Ice Tigers zu retten".

Grund war der Rückzug des bisherigen Namenssponsors Sinupret (Bionorica AG), der sich aus "firmenpolitischen Gründen" gezwungen sah, sein Engagement beim zweimaligen Vizemeister (1999, 2007) zu beenden.

Junge Tiger im Blick

Darüber hinaus ließ Arnold durchblicken, dass sich sein Klub nun aus dem Spielerkader der Nürnberger bedienen werde.

"Wir suchen in erster Linie junge deutsche Spieler unter 25 Jahren, da gibt es sicher den einen oder anderen Spieler, der jetzt plötzlich ohne Vertrag ist."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel