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Jubelnde Berliner, Mannheim am Boden: Spiel eins war eine klare Sache © getty

Furioser Auftakt in die Halbfinalserie: Berlin macht mit Rekordmeister Adler Mannheim kurzen Prozess. Die Scorpions ziehen nach.

Berlin - Erfolgreicher Start für die Titelfavoriten Eisbären Berlin und Hannover Scorpions in die Play-off-Halbfinalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL): Der deutsche Meister aus Berlin lieferte beim 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) gegen DEL-Rekordchampion Adler Mannheim im ersten Spiel der Serie nach dem Modus "best of five" eine beeindruckende Vorstellung.

Auch die Hannover Scorpions von Trainer Hans Zach setzten mit dem 5:2 (3:0, 1:0, 1:2) gegen den achtmaligen deutschen Meister Düsseldorfer EG ein Zeichen. Im zweiten Duell am Dienstag haben Mannheim und Düsseldorf Heimrecht (DATENCENTER: Die DEL-Halbfinals).

Für Berlin war es in den laufenden Playoffs der fünfte Sieg in Folge, das Team von Trainer Don Jackson hatte sich im Viertelfinale mit vier Erfolgen gegen die Hamburg Freezers und damit auf dem schnellsten Weg für die nächste Runde qualifiziert.

Demonstration im ersten Drittel

Vor 14.100 Zuschauern waren vor allem die ersten beiden Drittel eine Demonstration des Vorrundenersten.

32:14 Schüsse lautete die Bilanz für Berlin, das vor allem mit den "Special Teams" glänzte, nach 40 Minuten. Die Tore von Andy Roach (14.), Andre Rankel (18.) und Deron Quint (39.) zum 1:0, 2:0, und 4:0 wurden in Überzahl erzielt.

Den Treffer zum 3:0 schob Sven Felski (29.) zwar mit dem linken Schlittschuh über die Linie, aber auch im Videobeweis war kein Kick in Richtung Puck nachzuweisen.

Schnelle Tore bereiten den Weg

Schon im ersten Drittel schien die Partie in Hannover gelaufen nach Treffern von Thomas Dolak in der 2. und 15. Minute sowie Tore Vikingstad (19.).

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhte Matt Dzieduszycki (21.) vor 5370 Zuschauern auf 4:0.

Erst im Schlussdrittel kam die DEG zu den Anschlusstreffern durch Adam Courchaine (14. und 18. Minute). Zehn Sekunden vor Schluss besorgte Tino Boos den 5:2-Endstand.

Im Viertelfinale mehr gefordert

Mehr Probleme hatten der Vorrundenzweite Hannover und die dahinter platzierte DEG im Viertelfinale.

Die Niedersachsen brauchten sechs Spiele, um sich gegen den EHC Wolfsburg durchzusetzen. Und Düsseldorf schaltete den rheinischen Nachbarn Krefeld Pinguine erst am vergangenen Donnerstag mit 5:0 im siebten und letzten Spiel aus.

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