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DEG-Goalie Jamie Storr (l.) gerät immer mehr in die Kritik © getty

Hannover steht vor dem Sprung ins Playoff-Finale. DEG-Coach Kreis glaubt aber weiterhin an sein Team - und an Goalie Storr.

Hannover - Die Scorpions haben ihr erstes Endspiel in der Deutschen Eishockey Liga vor Augen.

Nach dem souveränen 6:3-Sieg im dritten Playoff-Halbfinale gegen die Düsseldorfer EG schlagen die Niedersachsen am Sonntag (18.30 Uhr/live bei Premiere) zum ersten Matchball in der Serie "best of five" auf. (Skorpions legen erneut vor)

"Jetzt wollen wir es so schnell wie möglich zu Ende bringen", sagte Stürmer Chris Herperger, der mit zwei Toren maßgeblich am zweiten Sieg der "Skorpione" beteiligt war.

Trainer Hans Zach, der 16 Jahre nach seinem letzten Titelgewinn mit der DEG wieder die deutsche Meisterschaft anpeilt, warnte jedoch vor dem Gastspiel bei seinem Ex-Klub.

Kathan ist zurück

"Wenn wir nicht genug Geduld haben, wird Düsseldorf wieder ausgleichen", sagte der ehemalige Bundestrainer und erinnerte an die 2:4-Niederlage am vergangenen Dienstag in Düsseldorf. (DATENCENTER: Die DEL-Halbfinals)

Am Sonntag wird auch wieder Stürmer Klaus Kathan für die Scorpions ins Geschehen eingreifen.

Der Ex-Nationalspieler war nach seiner Matchstrafe im Viertelfinale gegen den EHC Wolfsburg noch für die ersten drei Halbfinals gesperrt.

"Ich habe das Gefühl, fünf Wochen nicht gespielt zu haben", sagte der ehemalige Düsseldorfer: "Es wird höchste Zeit, dass es wieder losgeht."

Storr bleibt im Kasten

Die DEG hat indes ein veritables Torwart-Problem. Wie schon in den ersten beiden Spielen leistete sich Goalie Jamie Storr auch am Donnerstag in Hannover einige Patzer.

Vor allem beim entscheidenden 4:2 durch den Ex-Düsseldorfer Tore Vikingstad (25.) sah der Kanadier ganz schlecht aus.

"Er weiß, dass er besser spielen muss", sagte DEG-Coach Harold Kreis, schloss aber aus, den Stammtorhüter am Sonntag auf die Bank zu setzen: "Ich denke nicht an einen Wechsel."

DEG hat noch alle Möglichkeiten

Die schwache Leistung seiner Mannschaft, die wie schon beim 2: 5 zum Auftakt der Serie ihre Schnelligkeit überhaupt nicht ausspielen konnte, hakte Kreis schnell ab.

"Es gibt keinen Grund, lange zu heulen. Wir haben schlecht gespielt, basta", sagte der Ex-Nationalspieler: "Aber wir sind noch voll im Rennen."

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