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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Mannheims Colin Beardsmore und Berlins Daniel Weiß lieferten sich packende Duelle © getty

Die Eisbären haben die beste Ausgangslage um erneut ins Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Die DEG steht unter Druck.

Von Sebastian Hrabak und Jennifer Fischer

München - Am Sonntag (14.30 Uhr LIVESCORES) haben die Eisbären Berlin es in der Hand. Die Mannschaft aus der Hauptstadt steht bereits mit einem Bein im Finale um die deutsche Meisterschaft.

Der Matchball muss nach der 2:1-Gesamtführung nur noch verwandelt werden um sich die Chance auf den vierten Meisterschaftstitel in fünf Jahren zu bewahren.

Im Gegensatz dazu hoffen die Adler Mannheim auf einen ähnlich guten Tag wie im ersten Heimspiel der Serie, als die Gäste ? ebenfalls mit einem 4:0-Sieg aus dem ersten Spiel im Gepäck ? mit 6:1 (Adler deklassieren den Meister) die Heimreise antreten durften.

Zu undiszipliniert

Die erneute Niederlage war für die Adler (Eisbären vor Finaleinzug) zwar verdient, allerdings unnötig da sie sich durch Undiszipliniertheiten und den damit verbundenen Strafen immer wieder selbst schadeten.

Besonders negativ fiel Colin Forbes auf, der sich mit einem rüden Body-Check gegen Florian Busch eine Match-Strafe einhandelte und den Adlern definitiv auch im nächsten Spiel fehlen wird. (Die Stenogramme)

Regehr soll es richten

Die Berliner Fans hoffen derweil auf einen ähnlichen Auftritt von Richie Regehr wie im Heimspiel. Mit zwei Toren war der schussgewaltige Verteidiger der Spieler des Tages.

Besonders im Power Play schafft der Kanadier es immer wieder Druck aufzubauen. Dies soll er auch in Spiel vier schaffen.

DEG unter Druck

Für die DEG wird es langsam eng. Gegen die Hannover Scorpions stehen die Rheinländer am frühen Sonntagabend (18.30 Uhr LIVESCORES) im heimischen ISS Dome unter gewaltigem Zugzwang.

Sollten sie erneut eine Niederlage hinnehmen müssen, wäre der Traum vom Finale geplatzt. ("Kein Grund, lange zu heulen")

Storr bleibt im Tor

Düsseldorfs Trainer Harold Kreis schloss bereits aus, seinen schwachen Stammkeeper Jamie Storr auf die Bank zu setzen: "Ich denke nicht an einen Wechsel."

Hans Zach und seine Scorpions wollen mit möglichst schnellen Toren in die Partie starten um so die DEG unter Druck zu setzen.

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